Robert ist missgestimmt: In seiner Ehe mit Francesca läuft es nicht besonders. Dafür zeigt die noch junge Mami ein ganz ungewöhnliches Interesse an ihrem heranwachsenden Sohn James. In ihm glaubt sie mehr und mehr ihren früheren Liebhaber Macer wiederzuerkennen. Dass jener Macker der Vater von James ist, hat Francesca sowohl ihrem Sohn als auch ihrem Mann verheimlicht. Der mit Mutterliebe überschüttete Sohn ist von der Situation nicht begeistert. Er liebt die junge Julie, außerdem sieht das Strafgesetzbuch eine sexuelle Beziehung zur eigenen Mutter nicht gerne. Als der verärgerte Robert seine Frau misshandelt, kommt James ihr zu Hilfe. Eine wilde Verfolgungsjagd endet für den Vater tödlich. James muss sich daraufhin vor Gericht verantworten. Die Aussage seiner Mutter entscheidet alles...

Mit Filmen wie diesem verstand es Romy Schneider in den 60er Jahren erfolgreich, ihr zuckersüßes Sissi-Image loszuwerden; bezeichnenderweise spielte sie solche Rollen nur im Ausland, besonders in Frankreich. Regisseur John Newland gibt seiner gelackten Mixtur aus Thriller und Gesellschaftsdrama allerdings eine gehörige Portion Pathos und Klischees bei, was auf Kosten der Glaubwürdigkeit geht.