Die Fußballmannschaft um Mickaël, Sébastien und Francis ist enttäuscht, am Wochenende nicht in neuen Trikots auflaufen zu dürfen, aber es kommt viel schlimmer: Am Tag des Spiels ereignet sich eine Tragödie. Das Tor fällt um und schlägt auf Mickaël, der wenig später verstirbt. Sébastien, der mit Mickaël durch dick und dünn gegangen ist, weiß nicht, wie er mit dem Tod seines besten Freundes klarkommen soll und schottet sich von der Außenwelt ab. Auch der Bürgermeister der Stadt, der für den Fußballplatz verantwortlich ist, wird von Schuldgefühlen geplagt. War der Platz in Wirklichkeit unbespielbar? Für seine Mutter war Mickaël ein und alles. Sie spürt nach seinem Tod nur noch eine innere Leere...

Der psychologische Thriller voller Sinnlichkeit und visueller Kraft ist das Langfilmdebüt von Franck Guérin. Sein Erstlingswerk wurde beim Filmfestival von Avignon als bester europäischer Film ausgezeichnet, beim Filmfest Mannheim-Heidelberg 2006 gewann er den Preis der internationalen Jury für "die einfühlsame, persönliche und verständnisvolle Darstellung komplexer menschlicher Emotionen. Ein Film, der sich erfolgreich über Stille und Musik artikuliert." In der Rolle der verzweifelten Mutter glänzt Catherine Mouchet ("Straße der heimlichen Freuden", "Mortal Transfer", "Wenn die Sonne nicht wiederkäme"), Jean-François Stévenin ("Pakt der Wölfe", "Duell der Degen", "Der Abendanzug") gibt den ebenso geschockten Bürgermeister.