Der Mord an einem Gemeindepfarrer, seiner Frau und dessen Sohn hält Irene Huss und ihr Ermittlerteam in Atem. Ein okkultes Symbol am Tatort deutet auf die Aktivitäten einer Sekte. Offenbar sind deren Teufelsanbeter auch für einen unaufgeklärten Ritualmord verantwortlich, der die Gemeinde fünf Jahre zuvor schon einmal erschütterte. Die esoterisch angehauchte Gemeindekantorin Eva Möller spielt der Kommissarin einen versteckten Hinweis zu, der auf die Spur einer satanistischen Gruppe führt. Dabei gerät die Ermittlerin unfreiwillig in eine höchst peinliche Situation, die sie ihren Kollegen verschweigt. Doch Irene weiß nun auch: Satan hat in diesem Fall ein Alibi, den Mörder muss sie anderswo suchen. Und schon bald verdichten sich die Hinweise auf einen Pädophilen-Ring ...

Regisseur Alexander Moberg gelang 2008 mit diesem fünften Fall nach den Vorlagen von Helene Tursten eine packende Umsetzung. Das Drehbuch lieferte erneut Stefan Ahnhem, der auch schon das Script für den ersten Fall "Irene Huss, Kripo Göteborg - Der tätowierte Torso", geschrieben hatte. Moberg inszenierte im gleichen Jahr auch den sechsten und bislang letzten Fall um die erfolgreiche Göteborger Kriminalpolizistin.

Foto: ARD Degeto/Illusion Film/A. Aristarhova