Zum sicherlich hundertsten Male seit Geoffrey von Monmouth in seiner Chronik erstmals von ihm berichtete, wird in dieser starbesetzten TV-Adaption der wohl bekanntesten keltische Mythenstoff aufgegriffen. Erzählt wird die Geschichte von König Artus, seinem Schwert Excalibur, seiner Burg Camelot, dem unvermeidlichen Ehebruch der Königin Ginevra mit Herrn Lancelot vom See und den treuen Rittern an des Königs Tafelrunde.

Clive Donner, vor allem durch seine Swinging Sixties Komödie "Was gibt's Neues, Pussy?" bekannt, griff hier den legendären Stoff um König Artus auf und verarbeitete ihn in einer Weise, die man auf englisch als "camp", auf deutsch schlichtweg als "kultig" bezeichnen muss. Mit einer hervorragenden Besetzung, einem gerüttelten Maß an Bühnenzauber und fast kindlicher Naivität rückte er den altkeltischen Legenden auf die Ritterrüstung und schuf einen Märchenfilm, dessen Komik, so wenig sie geplant gewesen sein mag, ungetrübten Spaß verspricht.