Der notorisch erfolglose Schauspieler Victor Bukowski (Namensvetter Charles rotiert im Grabe) steckt im Beziehungszoff mit der Psychologin Sylvia. Denn in einem Anflug von Ehrlichkeit gesteht er ihr einen Seitensprung, was sie mit einem sofortigen Schlussstrich quittiert. Nun - inzwischen sind acht Monate vergangen - will sie einen anderen heiraten. Am Abend vor der Hochzeit gibt sich Victor hemmungslos dem Suff hin und landet irgendwann in der Mülltonne. Dann erscheinen zwei mysteriöse Müllkutscher und bieten ihm an, die Zeit für ihn zurückzudrehen, ihm eine zweite Chance zu geben. Victor greift zu...

Das Spiel mit dem Zufall und der Zeitschleife ist im Kino ja nicht neu, sei es in der Komödie ("Sie liebt ihn, sie liebt ihn nicht", "Und täglich grüßt das Murmeltier"), sei es im Actionfilm ("12:01", "Retro-active"). Da sollte man also schon etwas zu bieten haben - jedenfalls mehr als einen völlig nichtssagenden Hauptdarsteller, der nach nichts aussieht und als schlaffer Schluffi mehr nervt als amüsiert, ein einfallsloses, geschwätziges Drehbuch und eine langweilige Regie. Dass an diesem Euro-Pudding vier Produktionsländer mit herumgestümpert haben, merkt man jedenfalls in jeder Sekunde: Flair, Stil, Atmosphäre versumpfen buchstäblich im Niemandsland.