Der ehemalige Scharfrichter Ogami setzt seinen blutigen Rachefeldzug fort: Er will den Yagyu-Klan endgültig ausrotten. Doch auch das Oberhaupt des Yagyu-Klans, Retsudo, trachtet nach Ogamis Leben und dem seines Sohnes. Bereits drei seiner Kinder hatte Retsudo im Kampf gegen den "einsamen Wolf" Ogami verloren und nun schickt er ihm auch seine Tochter und seinen unehelichen Sohn entgegen, der eine gefährliche psychologische Kriegsführung anwendet. Eine schwierige Herausforderung für Ogami ...

Nach "Lone Wolf & Cub - Das Schwert der Rache", "Am Totenfluss", "Der Wind des Todes", "Lone Wolf & Cub - Die tätowierte Killerin" und "Lone Wolf & Cub - Der weiße Pfad der Hölle" ist dies der letzte Film der sechsteiligen Schwertkämpfersaga nach den stilbildenden Mangas von Kazuo Koike und Goseki Kojima. Regie führte erstmals Yoshiyuki Kuroda nach dem Drehbuch von Tsutomu Nakamura. Wie bereits in den Vorgängern sind es die Ikonographie des Bluts und das präzise Timing der Schwertkämpfe, die bis heute nicht nur Trash-Fans begeistern, sondern auch Filmemacher wie beispielsweise Quentin Tarantino beeinflussten. Allerdings kann dieser letzte Teil nicht ganz an die Qualität seiner Vorgänger anschließen, denn schwarze Magie, wieder erweckte Zombie-Krieger und Kämpfer mit Maschinenpistolen passen nicht so richtig zum Stil der "Lone Wolf"-Reihe.

Foto: ARD