Ausgerechnet als sich der überzeugte Single Paul mächtig verliebt und er erstmals seine Prinzipien über Bord werfen möchte, muss er erfahren, dass die Auserkorene demnächst heiratet. Kumpel Schamski hingegen ist offenbar einmal zu oft fremd gegangen und wird von seiner Frau rausgeschmissen. Der unfreiwillige Dauersingle Günther ist unsterblich verliebt, traut sich aber nicht, die schöne Iggy anzusprechen. Und Bronko schließlich, - derzeit spielt als arbeitsloser Künstler für Paul den Chauffeur, weil dieser seinen Führerschein abgeben musste – trauert schon seit Ewigkeiten einer Verflossenen hinterher. Alle treffen in Pauls Loft zusammen, um über das andere Geschlecht zu philosophieren. In diesem Krisenzentrum wird wahrlich mancher Blödsinn gesprochen – bis Paul endlich die Initiative ergreifen will ...

Und wieder eine jener deutschen Komödien, bei der weniger Figuren eindeutig mehr gewesen wäre. So bleiben trotz der guten Darsteller die Charaktere äußerst flach und eindimensional, was auch dem Humor nicht sonderlich gut tut. So werden lediglich Plattitüden (verbale und visuelle) verzapft, die eher die Nerven strapazieren als tatsächlich unterhalten. Schade, mit dem Schauspielerpotential hätte man sicherlich Besseres machen können. Aber Regisseur Marc Rothemund ("Groupies bleiben nicht zum Frühstück", "Sophie Scholl - Die letzten Tage") hat schon mit "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit", dass episodisch erzählte Beziehungskomödien nicht seine Sache sind.