TV-Moderator Ulf ist ein Egoist wie er im Buche steht. Für andere Verantwortung übernehmen, käme ihm nie in den Sinn, zumal er sich gegen das Erwachsenwerden sträubt. Da er aber durchaus charmant sein kann, kommt er bei Frauen gut an. Für eine dauerhafte Beziehung jedoch ist er logischerweise nicht zu haben. Auch seine jüngste Eroberung, die sensible Anni, sucht bald das Weite. Doch Ulfs Neffe Aaron ändert alles. Denn der Junge hat sich nach dem Unfall seiner Mutter dafür entschieden, bei dem Onkel wohnen zu wollen. Der völlig überforderte Ulf bittet Anni um Hilfe und merkt bald, dass er offensichtlich doch tiefere Gefühle für sie empfindet ...

Vanessa Joop inszenierte einen völlig vorhersehbaren Streifen, der bestenfalls als Ok-Unterhaltung im Fernsehen durchgeht, aber leider in keiner Minute Kinoformat erreicht. Auch Benno Fürmann wirkt hier wie in der xten Variation der ständig gleichen Figur. Das wäre ziemlich langweilig, wenn nicht Jöris Triebel als seine Ex und Louis Hofmann als sein Neffe das Ganze zumindest zeitweise gekonnt aufmischen würden.



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