Martin stammt eigentlich aus Europa, ist aber irgendwann in die USA gekommen. Nun lebt er in Pittsburgh. Was nienamd ahnt: Martin ist ein Vampir, der das Blut junger Frauen benötigt, um weiter leben zu können. Zwar hat er keine Eckzähne wie Dracula, dafür aber einen scharfes Rasiermesser, mit dem er seine Opfer malträtiert. Doch sein Cousin, der ihn für einen Erben Draculas hält, ist ihm bereits auf der Spur...

Regisseur George A. Romero wurde direkt mit seiner ersten Arbeit "Die Nacht der lebenden Toten" berühmt und avancierte in der Folgezeit zum Spezialisten für die sogenannten "Zombie"-Filme. 1977 wagte er diesen Ausflug ins Reich der Vampire. Hier zeigt Romero einen urbanen Vampir, der äußerlich wie der nette Junge von nebenan wirkt. Martin treibt sich nicht in den finsteren Wäldern Transsylvaniens herum, sondern in der desolat und unfertig wirkenden Industrie-Stadtlandschaft von Pittsburgh. So erwächst das Grauen nicht aus dem unheimlichen Wirken sinistrer Mächte, sondern aus dem, was die Zivilisation hervorruft - ein Film, dessen Grundthema aktueller denn je scheint.