Ausgerechnet als sich Superagent Ethan Hunt aus dem Kreml wichtige Informationen beschaffen will, erschüttert eine gewaltige Explosion den Gebäudekomplex. Hunt erkennt schnell, dass er in eine Falle getappt ist. Denn der Zwischenfall kann den Frieden zwischen den Weltmächten extrem gefährden. Nun muss er mit seinem kleinen Team beweisen, dass er nicht für den Terrorakt verantwortlich ist. Das wiederum ist gar nicht so einfach, zumal der US-Präsident die Existenz der Impossible Mission Force verleugnen muss. Ohne Rückendeckung arbeitet das Agenten-Team fortan daran, den Drahtzieher zur Strecke zu bringen. Eine Mission, die um die halbe Welt führt ...

Zugegeben: Tricktechnisch ist das vierte Spektakel (nach "Mission Impossible", "Mission: Impossible II", "Mission: Impossible III") um Agent Hunt auf höchstem Niveau. Doch die mitunter tollen Bilder täuschen nicht über die Tatsache hinweg, dass hier die Story (insofern man überhaupt von einer solchen sprechen kann) nur Mittel zum Zweck ist. Soll heißen: Hier dient die Fortschreibung nur dazu, weitere filmische Gimmicks und Gadgets zu präsentieren – auch wenn diese unlogisch und bar jeglicher physikalischen Gesetze sind. Für Baller-Freunde ein Genuss; für Logik-Fanatiker purer Nonsens – und das von dem zweifachen Oscar-Gewinner Brad Bird ("Die Unglaublichen - The Incredibles", "Ratatouille"), der mit diesem Spektakel sein Live-Action-Debüt präsentiert. Stark allerdings: Komponist Michael Giacchino variiert hier Lalo Schifrins Original-Thema äußerst souverän.



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