Ein Unfall macht Klaudia bewusst, dass sie nicht unbegrenzt Zeit hat, ihr eigenes Leben zu beginnen. Ihr Freund ist ihr fremd geworden und die Aussicht, in seine Anwaltskanzlei einzutreten, eher der Wunsch ihrer Mutter. Klaudia verlässt den Freund und wirft, obgleich sie kurz vor dem Examen steht, ihr Studium hin. Sie eröffnet in München ein Wirtshaus. Junge Mitarbeiterinnen aus mehreren Ländern steigen mit ein. Das Lokal ist bodenständig, seine Atmosphäre weltoffen. Klaudia und ihr Team bereiten sich auf die erste große Bewährungsprobe vor, das Weihnachtsfest ist auszurichten. Der Heilige Abend beginnt mit einer Krise. Frühmorgens findet Klaudia im Lokal ein Baby vor. Da die Eltern Stammgäste sind, sucht Klaudia sie in ihrer Wohnung auf - findet aber nur den Vater, der an Selbstmord denkt, weil seine Frau mit einem anderen in Urlaub fährt.