Die Geschichte eines kleinen Jungen, der von seinem Vater gezwungen wird die Schule zu verlassen, um in den Bergen die Schafe zu hüten. Bis zu seinem 20. Lebensjahr lebt er völlig isoliert in den Bergen unter Schafen und wird von seinem autoritären Vater unterdrückt. Erst beim Militär lernt er Lesen und Schreiben und entdeckt sein Talent für Sprachen. Gegen den Widerstand des Vaters beginnt er sein Studium und löst sich langsam von ihm.

Basierend auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Gavino Ledda schildern die Brüder Paolo und Vittorio Taviani ohne falsche Romantik das harte Leben der sardischen Schäfer sowie die starren Hierarchien der Gesellschaft und der Familie. "Padre Padrone" war der erste Film, der beim Filmfestival in Cannes 1977 sowohl die Goldene Palme als auch den Preis der Kritik gewann.