Der junge indische Adlige Siddhartha will den Sinn des Lebens erkunden und verlässt zu diesem Behufe erst einmal sein Elternhaus. Er schließt sich der Askeseschule der wandernden Sadhus an, begegnet Buddha und landet schließlich in den Armen einer schönen Prostituierten mit der er sogar einen Sohn zeugt. Doch all diese Erfahrungen von der Enthaltsamkeit bis zur puren Leidenschaft befriedigen nicht seine Sinnsuche. Erst als Siddhartha als Fährmann an den Ufern eines großen Flusses arbeitet, findet er seinen Seelenfrieden.

Anlässlich des 50. Todestages des Nobelpreisträgers Hermann Hesse (9. August 2012) kommt dieser Klassiker von Conrad Rooks wieder in die Kinos. In Hesses Heimat kam das Werk von 1972 übrigens mit 25-jähriger Verspätung erstmals auf deutsche Leinwände. Heute wirkt das Ganze jedoch trotz der starken Kamera von Sven Nykvist (Kameramann auch von Ingmar Bergman oder Woody Allen) arg angestaubt.



Foto: Movienet