1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, und der 70- jährige Isaac ist der einzige Jude in dem kleinen ukrainischen Dorf, der die Besatzung der Deutschen überwunden hat. Er ist ein wenig wirr und spielt und spricht mit einem Hahn, der immer wieder vorbeischaut und Isaac auch schon mal auf den Kopf kackt. Isaac hat die fixe Idee, auf den Messias zu warten, der seine Familie wieder zum Leben erwecken soll. Eines Tages lernt Isaac eine Zigeunerin kennen, die er dann bei sich aufnimmt. Zuerst bestiehlt sie ihn, doch mit der Zeit beginnt sie, die Trauer des alten Mannes zu verstehen...

Dieser Film handelt von Beziehungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen, von der Liebe, die sie trotz aller Unterschiede zusammenführt, von dem Versuch, eine vereinte Welt ohne Religionsunterschiede zu schaffen und vom Schicksal der Juden durch den Holocaust. Regisseur und Drehbuchautor Arkadiy Yakhnis studierte an der Filmakademie in Moskau.