Der Engländer Leo Vincey ist im Besitz einer Karte, die ihn zu der versunkenen altägyptischen Felsenstadt Kuma führen soll. Begleitet von seiner Freundin Roxanne und weiteren Gefährten findet die Expedition schließlich die Sagen umwobene Stadt, in der die Gefährten auf die unsterbliche Prinzessin Ayesha stoßen. Was Vincey zunächst nicht ahnt: die schöne Prinzessin hat in als Geliebten auserkoren ...

Schriftsteller H. Rider Haggard (1856-1925) wird auch gern der "britische Karl May" genannt und gilt als einer der herausragenden Vertreter des englischen Abenteuerromans des 19. Jahrhunderts. Seine Werke wurden vielfach verfilmt, man denke nur an "Konig Salomons Diamanten" (1950) oder die "Quatermain - Auf der Suche nach dem Schatz der Könige"-Filme mit Richard Chamberlain. B-Movie-Regisseur Timothy Bond nahm sich hier den 1887 erschienenen Roman "She. A History of Adventure" vor, der bereits mehrfach, unter anderem 1935 mit Randolf Scott und 1965 mit Peter Cushing und Christopher Lee verfilmt wurde, und verpflichtete für seine internationale Koproduktion neben einigen deutschen Darstellern den Südafrikaner Ian Duncan ("Julius Caesar", "Die Nebel von Avalon") für die Rolle des Leo und die niederländisch-französische Sängerin und Schauspielerin Ophélie Winter ("Der kleine Scheißer", "2002 - Durchgeknallt im All", "Männer und Frauen - Eine Gebrauchsanleitung") als Prinzessin Ayesha. Die ist allerdings in der ersten Hälfte des Films überhaupt nicht zu sehen und die seinerzeit noch kaum bekannte Marie Bäumer als Frau an Vinceys Seite läuft ihr darstellerisch klar den Rang ab. Doch auch das rettet Bonds Regiearbeit nicht, die zu den schwächeren "She"-Verfilmungen zu zählen ist.