Die Nachricht vom Tod des Vaters bringt nach Jahren die vier erwachsenen Geschwister Judd, Wendy, Paul und Phillip wieder zusammen. Eigentlich haben alle genug mit ihrem eigenen Leben zu tun, entschließen sich aber dennoch, eine Woche lang an den Ort ihrer Kindheit zurückzukehren und gemeinsam im elterlichen Haus zu wohnen. Doch es dauert nicht lange, da nervt die ständig lamentierende Mutter Hillary.

Auch die Begegnungen mit anderen Gesellen aus ihrer Kindheit sind alles andere als erfreulich und rufen eher peinliche Betroffenheit als gute Erinnerungen auf den Plan. Als dann noch mehr und mehr lärmige Verwandte eintreffen, ist das Chaos bald perfekt. Kein Wunder, dass dann bald noch alte Wunden aufgerissen werden ...

Aneinanderreihung der üblichen Klischees

Einer jener Filme, bei denen Familienzusammentreffen bald aus dem Ruder laufen. Wirklich Neues hat sich Erfolgsregisseur Shawn Levy ("Nachts im Museum", "Im Dutzend billiger") hier leider überhaupt nicht einfallen lassen und auch mit der eigentlich guten Besetzung weiß er zu wenig anzufangen.

So werden hier lediglich Belanglosigkeiten ausgetauscht, übertrieben-nervige und leider wenig bissige Dialoge heruntergespult und haufenweise Konflikte angerissen, aber nicht wirklich überzeugend gelöst.

Romanautor Jonathan Tropper verfasste übrigens auch das Drehbuch. Doch außer ein paar spaßigen wie sensiblen Momenten sind Levy nicht gelungen. Im Gegenteil: das Ganze wirkt eher wie die Aneinanderreihung der üblichen Klischees.