1928 wird bei den Pyramiden von Gizeh eine altägyptische Hieroglyphenplatte und ein riesiger Ring aus unbekanntem Metall freigelegt. 65 Jahre später gelingt es Wissenschaftlern, deren Geheimnis zu lüften und damit den Zugang zu einem fremden Planeten zu öffnen. Unter dem Kommando von Colonel O'Neill und dem Ägyptologen Daniel Jackson durchschreitet ein kleiner Expeditionstrupp das "Sternentor", um die fremde Welt zu erforschen. Dort treffen die wackeren Mannen auf einen fiesen Außerirdischen, der eine Heerschar Sklaven ausbeutet ...

Die wohlkalkulierte Mischung aus Sciencefiction und Fantasy des schwäbischen Regisseurs Roland Emmerich war seinerzeit ein großer kommerzieller Hit. Nach einem spannenden Anfang und trotz vieler guter Ansätze - gerade die ägyptische Mythologie lässt sich bestens für Sciencefiction-Themen ausbeuten - setzt Emmerich jedoch vor allem auf imposante Effekte. Die Kritik war sich nicht einig: Während die einen den Film als "Wir tollen Amerikaner retten Altägypter aus tyrannischer Alien Sklaverei"-Streifen abtaten, lobten andere die actiongeladene Umsetzung des Stoffs. Nach dem Erfolg des Films entstand eine gleichnamige Serie, die mit hohem Publikumszuspruch im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Foto: Kinowelt