Die Welt des 25. Jahrhunderts ist ein aseptisches Gesellschaftssystem, das der Kontrolle eines gigantischen Computerhirns unterliegt. In der wenig einladenden Umgebung von endlosen, unterirdischen Korridoren leben - weißgekleidet und kahlgeschoren - der Techniker THX 1138 und seine Mitbewohnerin LUH 3417. Bei ihnen wird, wie auch bei den anderen Individuen, die Sexualität durch eine täglich verabreichte Drogenration unterdrückt. Erst als THX 1138 und LUH 3417 deren Konsum verweigern, entdecken sie Gefallen füreinander. Als LUH 3417 schwanger wird, wird sie exekutiert und THX 1138 ins Gefängnis geworfen. Von dort kann er mit Hilfe von Mitgefangenen entkommen und nach einer nervenaufreibenden Flucht das erste Mal in seinem Leben zur Erdoberfläche gelangen.

Das Spielfilm-Debüt von "Krieg der Sterne"-Erfinder George Lucas entpuppt sich als origineller, weil ideenreicher Sciencefiction-Film, der eindringlich vor den Gefahren einer mechanisierten Welt warnt. Produziert wurde das Ganze von Lawrence Sturhahn und keinem geringerem als Francis Ford Coppola. Übrigens nannte Lucas sein revolutionäres Soundsystem nach seinem Erstling "THX".