Während des Korea-Krieges (1950 bis 1953) wird ein Zug amerikanischer Infanterie-Soldaten von seinem Hauptquartier abgeschnitten. Bei dem Versuch, eine vom Feind besetzte Höhe zu überwinden, stirbt einer nach dem anderen. Die Situation scheint aussichtslos ...

Anthony Mann zeigt in ernüchternden Bildern den Kriegsalltag, der für Heldentum keine Gelegenheiten bietet. Wie in seinen Western ("Meuterei am Schlangenfluss", 1952, "Über den Todespass", 1954) steht auch in diesem Film die Natur den handelnden Personen gleichberechtigt gegenüber. Die Landschaft und der "Feind" verschwimmen ineinander. Harmlose Geräusche signalisieren nun eine herannahende Gefahr. François Truffaut schrieb 1957 über den Film: "Es gibt keinen Sadismus, nichts Überflüssiges, dafür aber eine feste, solide, strenge, unerbittliche Erzählweise. In moralischer Hinsicht ist die Geschichte des Films voller Würde, vornehm, über jeden Tadel erhaben. Nur um den Menschen geht es, seine Angst, seinen Schweiß, seine Schuhe, seine Zigaretten." Der Film entstand als Independent-Produktion bei Manns eigener Firma "Security Pictures". Das Drehbuch basiert auf dem Roman "Combat" von Van van Praag.

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