Eine Serie spektakulärer Todesfälle sorgt für Unruhe im sommerlichen Berlin. Ein Serienmörder geht um, und der hat es auf die Mitglieder eines Computer-Clubs abgesehen. Der alternde Hauptkommissar Beckmann bringt plötzlich ungewohnten Elan auf, denn er hat sich in die Psychologin Karin Jensen verliebt. Auch deren Sohn zählt zum Kreis der fidelen Hacker, die bei ihren Surftouren durch alle möglichen Datenbanken offenbar an den Falschen geraten sind. Als sich der Fall zuspitzt, wird Beckmann davon abgezogen: Internationale Computerkriminalität sei nicht sein Bier, heißt es. Aber er kann nicht mehr aufhören und macht auf eigene Faust weiter...

Kommissar Beckmann kam seinerzeit so gut an, dass das ZDF zwei weitere Filme um diese Figur produzierte. Die Regisseurin von "Tödliches Netz", Vivian Naefe, zählt seit ihrem recht erfolgreichen Erstling "Zuckerhut" (1982) zu den meistbeschäftigten deutschen TV-Regisseurinnen. Sie inszenierte unter anderem Folgen der Reihe "Büro - Büro" (1988), das Drama "Meine Tochter gehört mir" (1991) und den Tatort "Blutiger Asphalt" (1995) mit Hansa Czypionka. Fürs Kino inszenierte sie unter anderem die unlustige Beziehungskomödie "2 Männer, 2 Frauen - 4 Probleme" (1997).