Marie Gillain

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Belgische Schönheit: Marie Gillain
Fotoquelle: cinemafestival/shutterstock.com
Marie Gillain
Geboren: 18.06.1975 in Lüttich, Belgien

Direkt ihrer erster Filmauftritt macht sie bekannt, denn kein Geringerer als Frankreichs Kino-Ikone Gérard Depardieu spielt in ihrem Kinodebüt "Mein Vater, der Held" (1991) den titelgebenden Vater, der mit seiner pubertierenden Tochter den Urlaub verbringen will: Marie Gillain. Damals war sie süße 16, hatte sich zunächst für eine Rolle in Jean-Jacques Annauds Liebesfilm "Der Liebhaber" (1991) vorgestellt, war aber nicht genommen worden. Ihr Glück: Annauds Castingdirektor erinnerte sich an das hübsche junge Mädchen und überredete Marie, am Casting für "Mein Vater, der Held" teilzunehmen. Marie überzeugte nicht nur beim Casting, sondern auch in der Komödie und heimste dafür 1992 direkt ihre erste Nominierung für den César, den französischen Filmpreis, ein.

Überzeugt von ihrem natürlichen und erfrischenden Spiel war auch Regisseur Jacques Doillon, der die junge Darstellerin für sein TV-Drama "Ein Mann am Meer" (1993) verpflichtete. Hier spielte sie die Tochter eines Mannes, der glaubt, das Zerrinnen leidenschaftlicher Liebe dadurch aufhalten zu können, dass er immer jüngere Frauen liebt. Eine belgische TV-Produktion ist das Drama "Marie", 1993 von Marian Handwerker inszeniert. Marie Gillain spielt eine junge Frau, die unverhofft schwanger geworden ist. Enttäuscht von der Liebe und dem Leben in der Provinz geht sie in die Hauptstadt, um dort ihr Glück zu suchen. Als sie einen kleinen Drogendealer kennenlernt und dieser bei einem Autounfall ums Leben kommt, fühlt sie sich auf einem für dessen kleinen Sohn Tonio verantwortlich. Auch diese psychologisch dichte Rolle meistert Marie Gillain mit Bravour und wird dafür 1994 auf dem Filmfest von Paris als beste Darstellerin ausgezeichnet.

Nicht unumstritten war dagegen Marie Gillains nächstes Projekt: In Bertrand Taverniers gefeierten, aber auch umstrittenen Drama "Der Lockvogel" (1994) verkörperte sie eine Jugendliche, die mit ihren Freunden auf der Suche nach schnellem Reichtum ohne ersichtlichen Grund zu Mördern werden. Für Tavernier gab's bei der Berlinale 1995 den Goldenen Bären und Marie Gillain erhielt in Frankreich eine weitere Nominierung für den César. 1996 folgt ein cineatisches Highlight ihrer noch jungen Karriere: In Paolo und Vittorio Tavianis recht werkgetreuer Literaturverfilmung von Goethes "Wahlverwandtschaften" gibt sie die wunderschöne 18-jährige Ottilia, die einen unvorhergesehenen erotischen Reigen in Gang setzt. Überzeugen konnte sie danach auch in Yves Angelos Knut-Hamsun-Verfilmung "Un air si pur" (1997), in dem sie die schöne Julie d'Espard gibt.

Klasse war auch ihr Auftritt in dem starbesetzten Mantel-und-Degen-Abenteuer "Duell der Degen", das Altmeister 1997 mit großem Staraufgebot und viel Schwung inszenierte. Zu Maries Mitspielern gehörten unter anderem Daniel Auteuil, Philippe Noiret und Vincent Pérez. Ein weiterer großer Regisseur, der Italiener Ettore Scola verpflichete sie danach für sein Diner-Film "La Cena" (1998), in dem sich an jedem Tisch eines Restaurants ein eigenes kleines Drama abspielt. Dagegen hab Marie Gillain in Ferzan Özpeteks Liebesdrama "Nacht im Harem" (1999) die wunderschöne Italienerin Safiyè, die im Osmanischen Reich den Harem des türkischen Sultans betritt und immer mehr Einfluss auf ihn gewinnt.

Wieder unter der Regie von Tavernier sah man Marie in "Laissez-passer" (2002), ein Mix aus Drama und Komödie, der im besetzten Paris des Zweiten Weltkriegs spielt. Ein ganz neues Genre probierte das Lancôme-Model dann in Cédric Klapischs stilisierten Gangsterthriller "Ihr letzter Coup" (2003). Hier spielt sie die Kamerafrau Caty, die durch Zufall an eine Gruppe Pariser Kleinkrimineller gerät und bald freundschaftlich mit ihren verkehrt. Sie filmt nicht nur einen ihrer spektakulären Überfälle, sondern beteiligt sich bald selbst an den Raubzügen... Dagegen war sie in Isabelle Broués Komödie "Was Frauen wirklich wollen" (2003) eine junge, unabhängige und freizügige Radioreporterin, die plötzlich jede Freude am Sex verliert.

Weitere Filme mit Marie Gillain: "Laissons Lucie faire!", "Barnie et ses petites contrariétés" (beide 2000), "Absolument fabuleux" (2001), "Wie in der Hölle", "La voie de Laura" (beide 2005), "Fred Vargas - Fliehe weit und schnell", "Ma vie n'est pas une comédie romantique", "Fragile(s)", "La clef" (alle 2007), "Female Agents - Geheimkommando Phoenix" (2008), "Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft" (2009).


Zur Filmografie von Marie Gillain
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