Sterbebegleitung

Für Sie gelesen: "Todsicher. Wie das Wissen um das Sterben das (Weiter-)Leben leichter macht"

26.10.2026, 01.00 Uhr
Frank Pape, engagiert in der Hospizarbeit, beleuchtet in seinem Buch "Todsicher" die acht Arten des Sterbens. Persönliche Geschichten und Einblicke in die Sterbebegleitung machen das Werk besonders bewegend.
"Todsicher. Wie das Wissen um das Sterben das (Weiter-)Leben leichter macht"
„Todsicher. Wie das Wissen um das Sterben das (Weiter-)Leben leichter macht“ Fotoquelle: Gütersloher Verlagshaus

Es ist klar, dass am Ende des Lebens der Tod steht. Manch einer hat Angst davor, ein anderer sieht ihm gelassen entgegen. „Jeder Mensch sieht den Tod anders“, schreibt Autor Frank Pape. Er engagiert sich in der Hospizarbeit und der Begleitung Sterbender und hat mit seiner Familie ein „Hospitorium“ gegründet, eine Mischung aus Hospiz und Rückzugsort. In seinem Buch „Todsicher“ beschreibt er die acht Arten des Sterbens: den Alterstod, den Krankheitstod, den Unfalltod, den Suizid, Totschlag und Mord, den pränatalen Tod, den Tod durch Vermisstenmeldung und den Kriegstod. Jeder dieser Arten des Sterbens widmet er einen Abschnitt und nimmt – wo es geht – das Erleben und Fühlen der sterbenden Person ebenso in den Blick wie das der Angehörigen. Besonders berührend wird es, wenn er Beispiele von Menschen schildert, die er am Ende ihres Lebens begleitet hat. Wie blicken alte oder sehr kranke Menschen auf das Sterben? Wie können Angehörige handeln? Bei anderen Arten des Sterbens geht es vor allem um die Angehörigen, die mit dem Tod umgehen müssen.

„Todsicher. Wie das Wissen um das Sterben das (Weiter-)Leben leichter macht“
von Frank Pape, Gütersloher Verlagshaus, 192 Seiten, 20 Euro
ISBN: 978-3-579-07234-0