Sie sorgen bei jedem Wetter für stabiles Fahrverhalten – egal, ob auf asphaltierten Straßen, auf Sandpisten oder auf matschigem Untergrund. Und sie sind gewissermaßen die Schuhe eines Autos – die Reifen.

Doch allzu oft werden die Pneus geradezu stiefmütterlich behandelt – und mit zu wenig Luft versorgt. Eine unterschätzte Gefahr: Denn ein zu niedriger Reifendruck verringert die Bodenhaftung des Autos, in Kurven und beim Spurwechsel kann das Fahrzeug seitlich ausbrechen.

Im schlimmsten Fall verliert der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Zudem verlängert sich bei Reifen mit niedrigem Druck der Bremsweg um bis zu zehn Prozent. Vor allem aber steigt bei zu geringem Druck der Rollwiderstand. Die Folge ist ein erhöhter Spritverbrauch um bis zu 0,3 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer.

Außerdem droht durch die erhöhte Reibung beim Rollen ein Reifenplatzer, der im schlimmsten Fall zu einem Unfall führt. Deshalb gilt: Autofahrer, deren Fahrzeug kein serienmäßiges Reifendruckkontrollsystem hat, sollten ihre Reifen regelmäßig kontrollieren und die Empfehlungen der Hersteller beachten.