Auch im ersten Halbjahr 2019 bieten Museen in Deutschland und den Nachbarländern eine Fülle an sehenswerten Ausstellungen.

DIE AUSSTELLUNGEN IM NORDEN

Per Kirkeby in Schleswig

Eigentlich war die Ausstellung "Per Kirkeby. Aus der Natur" im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf (bis 24. März) zu Ehren des 80. Geburtstags des dänischen Künstlers geplant. Doch mitten in die Vorbereitungen fiel die Nachricht von seinem Tod am 9. Mai 2018. Also musste das Haus umplanen. Nun ehrt die Schau sein Andenken und konzentriert sich auf das Schaffen seit den 1980er Jahren, die als ein entscheidender Umbruch in Kirkebys Werk gelten. Weitere Informationen können Sie im Internet unter www.schloss-gottorf.de finden.

Kiel und Franz Gertsch

Die Ausstellung "Franz Gertsch. Bilder sind meine Biografie" (bis 24. Februar) zeigt monumentale Porträts, überdimensionale Naturdetails und kleinformatige Aquarelle aus sechs Jahrzehnten künstlerischen Schaffens des zeitgenössischen Schweizer Künstlers. Allein schon durch die Größe der Gemälde bietet die in Zusammenarbeit mit Gertsch entstandene Schau in der Kunsthalle Kiel ein außergewöhnliches Seherlebnis. Infos sind unter www.kunsthalle-kiel.de abrufbar.

Badesaison auf Alkersum (Föhr)

Wyk auf Föhr feiert sein 200-jähriges Bestehen und das Museum der Westküste in Alkersum feiert mit. Inspiriert von der Insel, arbeiteten hier Dichter wie Hans Christian Andersen, Theodor Storm und Theodor Fontane. Die Ausstellung "200 x Badesaison. Seebad Wyk 1819–2019" (2. März bis 15. Juli) zeigt Exponate, die eng mit der Geschichte Föhrs verbunden sind, so die frühimpressionistische Studie "Das Seebad" des Schweizer Malers Albert von Keller. Auch Werke von Wenzel Hablik und Emil Nolde zählen dazu. Mehr Infos sind unter www.mkdw.de zu finden.

Hamburg: Otto Waalkes als Maler

Als Komiker und Schauspieler legendär, ist Otto als Maler den wenigsten bekannt. Noch bis zum 17. Februar zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe das bildnerische Werk von Otto Waalkes ("Otto – die Ausstellung") in der Stadt, in der er das Malen von der Pike auf gelernt hat: altmeisterliche Schichtenmalerei, die Malerei mit Öl und Acryl, das Aquarellieren und vor allem das Zeichnen. Auf einem Parforceritt durch die Kunstgeschichte begegnet er seinen Vorbildern (unter anderem Hopper und Hockney) mit Respekt. Aber es wären keine Gemälde von Otto, wenn nicht auch hier der Humor zu seinem Recht käme. Unter www.mkg-hamburg.de gibt es weitere Infos.

Vandenberg-Werkschau in HH

Hier gilt es, ein vielschichtiges Werk zu entdecken: Die Hamburger Kunsthalle zeigt bis 24. Februar mit rund 80 Bildern sowie über 120 Zeichnungen und Druckgrafiken die Werkschau "Philippe Vandenberg – Kamikaze". In seinem Heimatland sehr geschätzt, gilt es, das radikale OEuvre des 2009 verstorbenen Künstlers zu ergründen. Seine Bilder sind von aktueller Relevanz wie existentieller Dimension. Infos sind im Internet unter www.hamburger-kunsthalle.de zu finden.

Heinrich Reinhold in Hamburg

Die Hamburger Kunsthalle würdigt bis zum 10. März das facettenreiche Werk des Landschaftsmalers Heinrich Reinhold. "Heinrich Reinhold. Der Landschaft auf der Spur" ist die erste Retrospektive zu diesem Künstler, der mit seinem Œuvre die veränderte Landschaftswahrnehmung des 19. Jahrhunderts forcierte. Seine Kunst besticht durch die ungewöhnliche Wahl des Bildausschnitts, das kompositorische Geschick sowie die fragile Zeichentechnik. Mehr Infos können Sie unter www.hamburger-kunsthalle.de abrufen.

Pop und Protest an der Alster

Die Ausstellung "68. Pop und Protest" im Museum für Kunst und Gewerbe (bis 17. März) versammelt die wichtigsten Bilder, Filme, Texte und vor allem den progressiven Sound dieser Epoche zu einem packenden Stimmungsbild. Mit 200 Objekten – darunter Musikinstallationen, Mode, Filme, Plakate und Designobjekte – wird anschaulich geschildert, was die Menschen 1968 bewegt hat – in Hamburg, Deutschland und der Welt. Unter www.mkg-hamburg.de gibt es mehr Infos.

Hamburg: Welt im Umbruch

Das Bucerius Kunst Forum widmet sich mit der Ausstellung "Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre" (9. Februar bis 19. Mai) der kurzen Epoche zwischen den beiden Weltkriegen. Die Schau beleuchtet diese Zeit der nicht nur künstlerischen Extreme anhand von 45 Gemälden und über 100 Fotografien. Gezeigt werden Werke unter anderem von Otto Dix, El Lissitzky, August Sander und Christian Schad. Informationen zur Ausstellung stehen unter www.buceriuskunstforum.de bereit.

Emden und die Sammlung Ziegler

Die Sammlung Ziegler gehört zu den wichtigsten Sammlungen des Expressionismus und der Klassischen Moderne in Deutschland. Die Schließung des Museums in Mülheim an der Ruhr für Sanierungsarbeiten gibt die Gelegenheit, diese renommierte Sammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler und seiner Frau im Norden zu sehen. Vom 25. Mai bis zum 25. September zeigt die Kunsthalle Emden die Ausstellung "Die Stille im Lärm der Zeit. Marc, Macke und Nolde". Unter www.kunsthalle-emden.de erhalten Sie weitere Infos.

Oldenburg blickt auf die 1980er

Mit "Madonna, Manta, Mauerfall – Die achtziger Jahre in der Bundesrepublik" (bis 24. Februar) setzt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte die Tradition seiner Jahrzehnt-Rückblicke fort. Die Alltagskultur der Achtziger wird durch rund 300 Objekte quicklebendig. Themen aus Politik, Gesellschaft, Musik, Sport und Design vertiefen die Schau. Unter www.landesmuseum-ol.de erhalten Sie weitere Infos.

H. C. Andersen in Bremen

Mit Märchen wie "Des Kaisers neue Kleider" oder "Die Prinzessin auf der Erbse" erlangte Hans Christian Andersen zu Lebzeiten große Bekanntheit. Kaum bekannt ist, dass Andersen auch bildkünstlerisch tätig war: Seine zauberhafte wie bizarre Papierwelt reicht von radikal reduzierten Landschaftszeichnungen über grotesk anmutende Scherenschnitte bis zu collagierten Bilderbüchern. Unter dem Titel "Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere" zeigt die Kunsthalle Bremen bis zum 24. Februar die bisher größte Präsentation zum künstlerischen Werk von Andersen in Deutschland. Weitere Infos sind unter www.kunsthalle-bremen.de verfügbar.

Hannover: Lust auf Sommer

Das Landesmuseum Hannover besitzt die weltweit bedeutendste Sammlung der drei deutschen Impressionisten Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Slevogt war der jüngste und vielseitigste Künstler dieses Trios, dem das Museum erstmals eine große Schau widmet: "Max Slevogt. Eine Retrospektive zum 150. Geburtstag" (bis 24. Februar). Neben Motiven aus der Natur thematisierte Slevogt in Grafik und Malerei auch Szenen aus Geschichte, Literatur und Musik. Unter www.landesmuseum-hannover.de finden Sie weitere Informationen.

Rembrandts große Liebe in Kassel

Rembrandt van Rijn heiratete 1634 Saskia van Uylenburgh, die Liebe seines Lebens. Er, der aufstrebende Künstler, und sie, die schöne, reiche Tochter des Bürgermeisters von Leeuwarden, verlebten die glücklichsten Tage ihres Lebens. Die Ausstellung "kassel ... verliebt in saskia. liebe und ehe in rembrandts zeit" im Schloss Wilhelmshöhe (12. April bis 11. August) zeigt Gemälde, Hochzeitsgeschenke und Erinnerungsstücke aus dem Leben des Paares. Höhepunkt ist das Kasseler Porträt, das Rembrandt von Saskia malte. Infos sind unter www.museum-kassel.de zu finden.

Komische Kunst in Kassel

Lust auf einen wunderbar komischen Jahresrückblick 2018? Mit ihrer Ausstellungsarbeit hat die "Caricatura – Galerie für komische Kunst" Kassel zu einem wichtigen Satire- Zentrum in Deutschland gemacht. "Beste Bilder – Die Cartoons des Jahres 2018" zeigt noch bis zum 17. Februar einen umfassenden, gezeichneten Jahresrückblick – vom Endlos- Sommer über das deutsche WM-Debakel und die Wohnungsnot bis hin zur bevorstehenden Machtergreifung durch Amazons "Alexa". 77 Zeichnerinnen und Zeichner nehmen sich der Höhe- und Tiefpunkte des vergangenen Jahres an. Auf www.caricatura.de gibt es weitere Informationen.

DIE AUSSTELLUNGEN IM OSTEN

Otto Mueller in Berlin

Die Ausstellung "Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau" (bis 3. März im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart) stellt erstmals den Einfluss des Expressionisten Otto Mueller in den Mittelpunkt. Das Hauptaugenmerk der Ausstellung gilt der Malerei der Moderne: Mueller und sein Netzwerk erlebten in Breslau eine schöpferische Phase, die sie als höchst produktiv beschrieben. Vor allem der charismatische, von Freiheitsdrang getriebene Mueller hatte maßgeblichen Einfluss auf die Breslauer Kunstszene. Unter den ausgestellten Künstlern der Klassischen Moderne finden sich neben Mueller unter anderem Alexander Camaro, Ernst Ludwig Kirchner, Wilhelm Lehmbruck und Oskar Schlemmer. Weitere Infos sind unter www.smb.museum erhältlich.

Berlin: die Biografien der Bilder

Öffentliche Museen sind verpflichtet, zur Herkunft ihrer Kunstwerke zu forschen und Raubkunst zu identifizieren. Hat ein Kunstwerk eine Biografie? Wer waren seine Eigentümer? Und unter welchen Umständen hat es seine Besitzer gewechselt? Die Ausstellung "Biografien der Bilder. Provenienzen im Museum Berggruen. Picasso – Klee – Braque – Matisse" (bis 19. Mai) stellt die Vielfalt der Geschichte der Kunstwerke im Museum Berggruen dar. Acht Kapitel behandeln Themen wie Kunsthändler und Sammler, der Kunstraub in Frankreich im Zweiten Weltkrieg, Daniel-Henry Kahnweiler oder Picasso und Paul Klee in den USA. Weitere Infos können Sie unter www.smb.museum abrufen.

Gustave Caillebotte an der Spree

Mit dem Gemälde "Straße in Paris, Regenwetter" von Gustave Caillebotte zieht eine Ikone des Impressionismus in die Alte Nationalgalerie in Berlin ein. Caillebottes Gemälde gilt als Hauptwerk des Malers und ist in der Vergangenheit kaum in Europa zu sehen gewesen. Die spektakuläre Schau "Gustave Caillebotte. Der malende Mäzen der Impressionisten" (17. Mai bis 15. September) geht jedoch weit über das Schlüsselwerk hinaus. Die Werke Caillebottes bestechen durch ihre eigenständige Interpretation des Impressionismus wie ihre kühnen Bildausschnitte. Die Ausstellung befasst sich zudem mit dem Mäzenatentum Caillebottes, der als Sammler und Förderer auch die ersten Ausstellungen der Impressionisten mitfinanzierte. Unter www.smb.museum können Sie weitere Informationen dazu finden.

Nolde & Co in Potsdam

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich in der Kunst jede Menge avantgardistische Strömungen. Die Maler der Brücke waren die ersten, die auf die Kraft der Farbe setzten. Das Bauhaus arbeitete an einer neuen Farbtheorie. Spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg galt Farbe als Mittel des künstlerischen Selbstausdrucks. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden diese Künstler verfemt. Das Museum Barberini feiert die wichtigsten Künstler dieser Zeit noch bis zum 10. Februar in der großartigen Schau "Nolde, Feininger, Nay. Vom Expressionismus zum Informel". Weitere Infos sind unter www.museum-barberini.com zu finden.

Magdeburg und die Zwanziger

Wenige Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs konnte sich Magdeburg – auch dank Avantgardisten wie Bruno Taut – in vielen Bereichen komplett neu entfalten. Neue Siedlungen und öffentliche Bauten, Reformschulen, das Gesundheitswesen und auch Großausstellungen machten Magdeburg deutschlandweit bekannt. Vom 8. März bis zum 16. Juni erzählt die Ausstellung „Magdeburg in den Zwanzigern“ im Kulturhistorischen Museum die Geschichte von Magdeburg als einer Reformstadt der Moderne. Infos sind unter www.khm-magdeburg.de zu finden.

Halle und die Sammlung Ziegler

Die Sammlung Ziegler gehört zu den wichtigsten Sammlungen des Expressionismus und der Klassischen Moderne in Deutschland. Die Schließung des Museums in Mülheim an der Ruhr für Sanierungsarbeiten gibt jetzt die Gelegenheit, die renommierte Sammlung des Mülheimer Chemikers und Nobelpreisträgers Karl Ziegler und seiner Frau in Halle zu sehen. Die Bilder spiegeln die Liebe der Eheleute zur Natur wider. Vom 10. Februar bis zum 12. Mai zeigt das Kunstmuseum Moritzburg die Ausstellung "Die Stille im Lärm der Zeit. Marc, Macke und Nolde". Unter www.stiftung-moritzburg.de erhalten Sie weitere Infos.

Overbeck in Bad Frankenhausen

Zum 150. Geburtstag von Fritz Overbeck (1869–1909) präsentiert das Panorama Museum die Retrospektive "Wenn wir diesen Himmel nicht hätten", die sich dem gesamtem Schaffen Overbecks widmet. Vom 9. März bis 10. Juni werden 60 Gemälde und 40 Arbeiten auf Papier, darunter Zeichnungen, Aquarelle und Radierungen gezeigt. Overbeck studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf, bevor ihn Otto Modersohn nach Worpswede holte. In der Weite der Moorlandschaft schuf er atmosphärische Bilder, die neben pittoresken Dorfansichten und Waldstücken brillieren. Das stürmische Meer, verschneite Gipfel, Frühlingsblumen – sie alle sind auf Overbecks Bildern zum Greifen nah. Unter www.panorama-museum.de sind weitere Infos zu finden.

Leipzig: digitale Renaissance

Mal eben die Fresken von Michelangelo aus der Sixtinischen Kapelle bestaunen, am Abendmahltisch von da Vinci stehen oder gar Raffaels Madonnen in die Augen schauen? Das können Besucher ab dem 19. Januar im Kunstkraftwerk. Die Multimedia-Show "Giganten der Renaissance. Leonardo da Vinci – Raffael – Michelangelo" erzählt von den wichtigsten Werken und Lebensstationen der drei Universalgenies der Hochrenaissance. Die Show bietet einen neuen digitalen und interaktiven Blick, bei dem die Besucher Teil des Kunstwerks werden, auf die alten Meister. Informationen sind im Internet unter www.kunstkraftwerk-leipzig.com verfügbar.

Professor Heisig und Leipzig

Die Ausstellung "Sammlung im Blick" (bis 10. Februar im Museum der bildenden Künste) widmet sich dem Leipziger Maler, Professor und Hochschuldirektor Bernhard Heisig (1925–2011). Mit 24 Gemälden, über 30 Zeichnungen und mehr als 600 druckgrafischen Blättern besitzt das Museum einen umfangreichen Bestand an Arbeiten des Leipziger Künstlers. Heisigs Malerei umfasst neben aufwühlenden Bildallegorien auch Stillleben und Landschaftsgemälde. Weitere Infos werden unter www.mdbk.de angeboten.

Böckstiegel in Apolda

Die Ausstellung "Sprühende Farbe, leuchtend und sinnlich" (14. April bis 16. Juni im Kunsthaus Apolda) ehrt den westfälischen Expressionisten zweiter Generation, Peter August Böckstiegel. Böckstiegel (1889–1951) wuchs in bäuerlichen Verhältnissen in Werther bei Bielefeld auf. Dank eines privaten Stipendiums und künstlerischen Talents konnte er an die Akademie der Bildenden Künste in Dresden wechseln, wo er Bekanntschaft mit Conrad Felixmüller machte. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das ausdrucksstarke Schaffen des eher bodenständigen Malers, dessen Leben zwischen Westfalen und Dresden angesiedelt, dessen Œuvre jedoch von expressivem Ausdruck geprägt war. Infos sind unter www.kunsthausapolda.de zu finden.

Dresden: Umgang mit der Natur

Im Umgang mit Pflanzen zeigt sich unser zwiespältiges Verhältnis zur Natur: Einerseits wünschen wir sie uns intakt und unberührt – andererseits nutzen wir sie schonungslos aus, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Sicher ist: Pflanzen sind für das Überleben der Menschheit unerlässlich. Aber brauchen wir angesichts des tiefgreifenden menschlichen Einflusses auf Ökosysteme einen neuen Naturbegriff? Eine Antwort auf diese Frage versucht die Ausstellung "Von Pflanzen und Menschen" (19. April 2019 bis 19. April 2020) im Deutschen Hygiene-Museum zu geben. Mit Exponaten aus bildender Kunst, Literatur und Kulturgeschichte sowie aus Biologie, Agrar- und Forstwissenschaften rückt die Ausstellung die Pflanzen in den Mittelpunkt. Weitere Informationen sind unter www.dhmd.de zu finden.

Tanzkunst in Zwickau

Zwickau tanzt! Die Ausstellung "TANZ!kunst. Max Pechstein: Bühne, Parkett, Manege" in den Kunstsammlungen Zwickau zeigt vom 5. April bis zum 14. Juli erstmals die Werke Pechsteins, in denen die Themenkreise Bewegung und Unterhaltungskultur verschmelzen und sich in Darstellungen von Tanz, aber auch von Varieté und Zirkus sowie von Bühne im Allgemeinen widerspiegeln. Diese Sujets ziehen sich wie ein roter Faden durch das Gesamtwerk des gebürtigen Zwickauers. Unter www.kunstsammlungen-zwickau.de gibt es weitere Infos.

DIE AUSSTELLUNGEN IM WESTEN

Marc Chagall in Münster

Willkommen in der Welt der Wunder, Visionen und Träume: Marc Chagall ist als malender Träumer in die Kunstgeschichte eingegangen. In seinen farbenprächtigen Werken scheinen die Gesetze der Schwerkraft und der Logik aufgehoben zu sein. Mit 120 farbenprächtigen Gemälden, Zeichnungen und Grafiken taucht die Ausstellung "Marc Chagall – Der wache Träumer" im Picasso-Museum Münster (bis 20. Januar) tief in Chagalls fantastische Traumwelt ein. Im Netz unter www.kunstmuseum-picasso-muenster.de gibt es weitere Infos.

Oberhausen: "British Pop Art"

Die Ludwig Galerie im Schloss Oberhausen feiert vom 27. Januar bis zum 12. Mai die "British Pop Art" und zeigt Meisterwerke dieser Zeit, inklusive der Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band als "special guest". England gilt als Wiege der Pop-Art mit ihren Lieblingsthemen Fernsehen, Werbung und Auto. Ein ganzes Lebensgefühl spiegelt sich hier wider – und die Musik spielt eine entscheidende Rolle. Plattencover-Gestaltungen wie der von Peter Blake zum Beatles-Album "Sgt. Pepper" ist in der Ausstellung daher ein eigener Bereich gewidmet. Mehr erfahren Sie unter www.ludwiggalerie.de im Netz.

Essen und die Margarethenhöhe

Die Margarethenhöhe im Essener Süden war die erste Gartenstadt in Deutschland und ist bis heute der Postkartenblick der Ruhr-Metropole. 2019 jährt sich zum 100. Male die Gründung des "Kleinen Atelierhauses" auf der Margarethenhöhe, das Stifterin Margarethe Krupp für den Künstler Hermann Kätelhön bauen ließ. Es war die Keimzelle für einen illustren Künstlerkreis und Anlass für die Ausstellung "Aufbruch im Westen. Die Künstlersiedlung Margarethenhöhe" (8. April 2019 bis 5. Januar 2020) im Ruhr Museum. Die Ausstellung erzählt vom Wirken der Künstlerkolonie. Unter www.ruhrmuseum.de können Sie sich im Internet informieren.

Wuppertal: Klassische Moderne

In einem Waldgebiet auf den Höhen zwischen den Wuppertaler Zentren Elberfeld und Barmen liegt der Skulpturenpark Waldfrieden. Bereits auf der serpentinenartigen Zufahrt entdeckt der Besucher Skulpturen Tony Craggs. Der in Wuppertal lebende, international bekannte Bildhauer gestaltete 2008 das Villengrundstück Waldfrieden in ein Ausstellungszentrum um. Der Skulpturenpark Waldfrieden beherbergt eine bedeutende Skulpturensammlung. „Joan Miró – Skulpturen“ zeigt bis zum 3. März einen Künstler, der gemeinsam mit Picasso, Matisse und Braque die Entwicklung der Klassischen Moderne maßgeblich geprägt hat. Weitere Infos sind unter www.skulpturenpark-waldfrieden.de zu finden.

Köln und Andy Warhol

Ein "Muss" nicht nur für Fans der Pop-Musik: Das Museum für angewandte Kunst zeigt noch bis zum 24. März die Ausstellung "Andy Warhol – Pop goes Art". Zu sehen sind nahezu lückenlos alle von Warhol gestalteten, konzipierten und produzierten Plattencover sowie viele Skizzen und Entwürfe. Zusammen mit Filmen, Hörbeispielen und Fotografien dokumentiert die Ausstellung das Zusammenspiel von Kunst und Musik. Zu sehen sind unter anderem das legendäre Album der Rolling Stones "Sticky Fingers" oder Cover für Diana Ross, John Lennon und Paul Anka. Mehr ist unter www.museenkoeln.de/museumfuer- angewandte-kunst zu erfahren.

Fulminante US-Werkschau in Köln

Das Wallraf-Richartz-Museum zeigt mit der Ausstellung "Es war einmal in Amerika" (bis zum 24. März) einen fulminanten Überblick über die US-amerikanische Kunst zwischen 1650 und 1950. Die Schau beginnt mit Werken aus der Kolonialzeit, führt zu den Meistern des amerikanischen Realismus und endet mit dem abstrakten Expressionismus. Einige Exponate waren zuvor noch nie in Deutschland zu sehen. Die Besucher erhalten dadurch einen einzigartigen Einblick in die Vielfalt von drei Jahrhunderten US-amerikanischer Kunst. Mit dabei sind herausragende Werke von Benjamin West, Edward Hopper, Georgia O’Keeffe, Mark Rothko und Jackson Pollock. Unter www.wallraf.museum gibt es mehr Infos.

Bonn: Flaneure der Großstadt

Bis zum 13. Januar zeigt das Kunstmuseum Bonn die Ausstellung "Der Flaneur. Vom Impressionismus bis zur Gegenwart". Die Ausstellung folgt dem Weg des Flaneurs in der Großstadt über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren. Impressionismus, Expressionismus und Neue Sachlichkeit zeigen Paris und Berlin als die Hotspots des Flaneurs. Seit den 1930er Jahren ist die Fotografie hinzugekommen. Die Ausstellung umfasst mehr als 160 Werke von 65 Künstlerinnen und Künstlern, unter anderem von Max Ernst, Lyonel Feininger, Vincent van Gogh, Max Liebermann, August Macke, Camille Pissarro und Sigmar Polke. Informationen zur Ausstellung sind unter www.kunstmuseum-bonn.de erhältlich.

Ernst Ludwig Kirchner in Bonn

Ernst Ludwig Kirchner, Mitbegründer der Künstlergruppe "Brücke", ist der bekannteste Vertreter des deutschen Expressionismus und ein Vordenker der europäischen Avantgarde. Wie ein roter Faden zieht sich durch das Leben des Malers die Suche nach dem Exotischen wie dem Ursprünglichen. Seine künstlerische Arbeit zeigt eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit außereuropäischen Kulturen. Entstanden sind farbenprächtige Bilder, in denen er fremde Welten erschuf und doch seiner Lebensrealität verhaftet blieb. Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt die Ausstellung "Erträumte Reisen" bis zum 3. März. Infos sind im Internet unter www.bundeskunsthalle.de erhältlich.

Aachen: die Lust der Täuschung

Fakt oder Fiktion? Nie war das aktueller als in diesen Tagen – und dennoch kein neues Phänomen. Seit der Antike nutzen Künstler Techniken, um unsere Wahrnehmung zu irritieren. Die Ausstellung "Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality" im Ludwig Forum widmet sich vom 22. Februar bis zum 30. Juni den unterschiedlichsten ästhetischen Spielformen von Schein, Illusion und Simulation. Mit rund 100 Werken aus vier Jahrtausenden präsentiert die Ausstellung Beispiele aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Video und Virtual Reality. Sie bietet einen unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-) Geschichte von Schein und Illusion. Unter www.ludwigforum.de erhalten Sie mehr Informationen.

Den Haag und Rembrandt

Kein Den Haag-Besuch ist vollständig ohne einen Abstecher ins Mauritshuis mit seiner Sammlung niederländischer Gemälde des Goldenen Zeitalters. Das Haus besitzt zudem eine der wichtigsten Gemäldesammlungen Rembrandts weltweit. Die prachtvolle Schau "Rembrandt im Mauritshuis" vom 31. Januar bis 15. September stellt alle achtzehn Gemälde der Sammlung aus, die Rembrandt heute zugeordnet werden, darunter so prominente Meisterwerke wie "Die Anatomie des Dr. Tulp" und Rembrandts spätes Selbstporträt. Unter www.mauritshuis.nl gibt es weitere ausführliche Informationen.

Otterlo (Niederlande)

Die Ausstellung "For the love of art" (bis 3. Februar) im Kröller- Müller Museum in Otterlo bei Arnheim ist ein Fest unerwarteter Begegnungen: Angefangen bei einer 3 000 Jahre alten ägyptischen Skulptur bis hin zu einem Gemälde von Neo Rauch, das vor zwei Jahren noch im Leipziger Atelier des Künstlers stand, werden hier 80 bedeutende Kunstwerke aus über 40 Museen in den Niederlanden gezeigt. Nun sind diese Werke einmalig und in überraschenden Kombinationen erstmals in einem Haus zu sehen. Unter www.krollermuller.nl gibt es weitere Infos.

DIE AUSSTELLUNGEN IM SÜD-WESTEN

Mainz macht Lust auf Sommer

Diese Ausstellung weckt Lust auf den nächsten Sommer: "Ein Tag am Meer. Slevogt, Liebermann & Cassirer" im Landesmuseum Mainz feiert noch bis zum 10. Februar den 150. Geburtstag des deutschen Impressionisten, der in der Südpfalz seine Wahlheimat hatte. Im Mittelpunkt stehen der künstlerische Austausch von Max Slevogt mit seinen Malerkollegen Max Liebermann und Lovis Corinth sowie sein Verhältnis zu den Berliner Kunsthändlern Cassirer. Blätter – etwa vom Aufenthalt des Künstlers auf Norderney – aus dem grafischen Nachlass, aber auch unveröffentlichte Briefwechsel liefern Einblicke in das Netzwerk Slevogts. Unter www.slevogt-landesmuseum-mainz.de gibt es weitere Infos.

Zero-Bewegung in Ludwigshafen

Hinter Zero, also der Stunde null, steckt die Idee eines Neubeginns in der Kunst nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Von Heinz Mack und Otto Piene gegründet, begaben sich die Künstler der Zero-Bewegung auf die Suche nach neuen Bildformulierungen. Die Themen Licht, Farbe, Bewegung, Struktur und Vibration wurden durch eine neue Freiheit der Materialien umgesetzt. Die Ausstellung "Visuelles Spiel" im Wilhelm-Hack-Museum zeigt bis zum 31. März unter anderem die malerische Darstellung von Licht und Bewegung bei Piene, während bei Mack optische Spiele mit Metallfolien den Blick auf das Blatt bannen. Infos im Internet sind unter www.wilhelmhack.museum zu finden.

Remagen atmet mit Bildern

Alleine die klassizistische Fassade des "Arp Museum Bahnhof Rolandseck" lohnt den Besuch. Die Ausstellung "Gotthard Graubner. Mit den Bildern atmen" (bis 10. Februar) zeigt einen der wichtigsten abstrakten Maler der Gegenwartskunst. Graubner war dem Künstlerbahnhof eng verbunden. Zehn Schwarz-Weiß-Fotografien von tanzenden Mönchen, die während eines Bhutan- Aufenthaltes entstanden sind, bilden den Ausgangspunkt der Schau. Graubners Interesse am Buddhismus folgend, schwingt dieses Thema in der Ausstellung mit. 50 Werke zeichnen die Entwicklung von einer gedeckten Farbpalette zum wahren Farbenrausch nach. Unter www.arpmuseum.org finden Sie weitere Infos.

Wilhelm Busch in Baden-Baden

Max und Moritz oder die "Fromme Helene" kennt jeder. Bis zum 3. März zeigt das Museum LA8 in der Ausstellung "Wilhelm Busch. Bilder und Geschichten" Busch aber nicht nur als den berühmten Schöpfer lustig-scharfsinniger Bildergeschichten, sondern auch als den eher unbekannten experimentellen Landschaftsmaler. Man lernt Busch als einen Maler kennen, der seiner Zeit weit voraus war. Infos sind unter www.la8.de erhältlich.

Baden-Baden: fulminante Schau

Die farbenfrohen Werke des Expressionismus sind ein wichtiger Schwerpunkt der Sammlung des Museums Frieder Burda. Mit rund 120 Werken, darunter 50 hochkarätige Gemälde, vermittelt die Ausstellung "Die Brücke" einen Einblick in das Werk von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Emil Nolde (bis 24. März). Die fulminante Schau konzentriert sich auf die Jahre von 1905 bis 1914. Weitere Informationen werden unter www.museum-frieder-burda.de angeboten.

Frankfurt zeigt Tizian

Das Städel Museum widmet sich vom 13. Februar bis 26. Mai mit der Ausstellung "Tizian und die Renaissance in Venedig" einem der folgenreichsten Kapitel der europäischen Kunstgeschichte. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickeln die Künstler der Lagunenstadt eine neue Malerei, die auf die Wirkung von Licht und Farbe setzte. Die Schau ist mit über 100 Meisterwerken aus internationalen Sammlungen bestückt. Allein von Tizian, Zeit seines Lebens die zentrale Figur in der venezianischen Kunstszene, sind mehr als 20 Arbeiten dabei. Darüber hinaus werden unter anderem Werke von Bellini, Tintoretto und Veronese gezeigt. Weitere Infos sind unter www.staedelmuseum.de zu finden.

DIE AUSSTELLUNGEN IM SÜDEN

Stuttgart: junge Meisterjahre

Großes Kino in Stuttgart: Vom 12. April bis zum 11. August zeigt die Staatsgalerie die Ausstellung "Die jungen Jahre der alten Meister. Baselitz – Richter – Polke – Kiefer". Bis zu 100 frühe Hauptwerke nehmen die spektakulären 1960er-Jahre in den Fokus. In diesem Zeitraum haben alle vier Künstler mit ihrem Frühwerk die Grundlage für ihren Erfolg gelegt. Abgesehen von Polke, der 2010 verstorben ist, unterstützen Richter, Baselitz und Kiefer mit Leihgaben aus ihrem Besitz die Ausstellung. Unter www.staatsgalerie.de erhalten Sie weitere Informationen.

Birgit Jürgenssen in Tübingen

Birgit Jürgenssen (1949–2003) zählt zur Avantgarde der 1970er Jahre in Österreich. An den Surrealismus anknüpfend, entwickelte sie eher im Stillen ein eigenständiges Œuvre, das neben einem großen Fundus an Zeichnungen auch Skulpturen, experimentelle Objekte, Videos und Fotografien umfasst. Dreh- und Angelpunkt im Werk von Jürgenssen ist der menschliche Körper. Unter dem Titel "Ich bin" zeigt die Kunsthalle Tübingen mit rund 200 Werken bis zum 17. Februar die erste umfassende Werkpräsentation der Künstlerin in Deutschland. Infos sind unter www.kunsthalle-tuebingen.de zu finden.

München zeigt Jörg Immendorff

Jörg Immendorff pflegte sein Image als Künstler und harter Kerl, doch er hatte auch seine weichen, nachdenklichen Seiten, die man in "Für alle Lieben in der Welt" im Haus der Kunst (bis 27. Januar) entdecken kann. Die Retrospektive umfasst rund 200 Werke aller Schaffensphasen. Neben einer klaren politischen Motivation zeigen die Bilder Immendorffs Gedankenwelt, in der Ideen über Zeit und Raum miteinander im Dialog stehen. Mit der Erkrankung an ALS wurde seine Schaffenswelt dunkler, das Werk richtete sich zunehmend nach innen. Weitere Infos sind unter www.hausderkunst.de zu finden.

Kubin im Lenbachhaus

Die Ausstellung "Phantastisch! Alfred Kubin und der Blaue Reiter" (Städtische Galerie im Lenbachhaus, bis 17. Februar) zeichnet mit einer Fülle von Werken und Fotografien erstmals die komplexen Verflechtungen zwischen dem österreichischen Zeichner und dem Künstlerkreis des Blauen Reiters nach. Offenbar wird dabei eine geistige Dimension, der sich auch Wassily Kandinsky, Franz Marc oder Paul Klee in ihren Werken verbunden fühlten. Unter www.lenbachhaus.de finden Sie weitere Informationen.

München: Meeses Irrfahrten

In der griechischen Sage besteht Odysseus auf seinen Irrfahrten gefährliche Abenteuer, um am Ende vielleicht als ein anderer heimzukehren. Wie ein Odysseus der Gegenwart begibt sich Jonathan Meese in der Ausstellung "Die Irrfahrten des Meese" (Pinakothek der Moderne, Sammlung Moderne Kunst, bis 3. März) auf eine imaginierte Reise. In Werken aus über zwei Jahrzehnten finden Begegnungen mit Protagonisten statt, denen der Künstler in seiner (archaischen) Rolle als symbolischer Befreier entgegentritt. Infos sind unter www.pinakothek.de zu finden.

Sindelfingen: Sammlung Schaufler

Unter dem Titel "Heimvorteil" zeigt das Museum für zeitgenössische Kunst "Schauwerk" bis 30. Juni eine Auswahl von mehr als 100 Werken deutscher Künstlerinnen und Künstler aus der Sammlung Schaufler. Die Ausstellung bietet einen kontrastreichen Überblick über Malerei, Lichtkunst und Skulptur der letzten 60 Jahre in Deutschland. Zu sehen sind Werke von Imi Knoebel, Horst Antes, Georg Baselitz, Heinz Mack, C. O. Paeffgen und Sigmar Polke. Weitere Infos können unter www.schauwerk-sindelfingen.de im Internet abgerufen werden.

Jungwirth in Ravensburg

Das Kunstmuseum Ravensburg zeigt bis zum 24. Februar die bislang umfassendste Ausstellung über Martha Jungwirth in Deutschland. Die Werkschau setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Die farbmächtigen Bildwelten der österreichischen Künstlerin oszillieren zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Im Internet unter www.kunstmuseum-ravensburg.de finden Sie weitere Informationen.

Der junge Picasso in Basel

In ihrer bislang hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler in der Ausstellung "Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode" (3. Februar bis 26. Mai) den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus den Jahren zwischen 1901 und 1906. Erstmals werden in Europa die Meisterwerke dieser bedeutenden sechs Schaffensjahre in so einer Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Weitere Infos sind unter www.fondationbeyeler.ch erhältlich.

Zürich zeigt Oskar Kokoschka

Oskar Kokoschka, der Expressionist und Weltbürger, hat 30 Jahre nach der letzten großen Schau in Zürich wieder seinen großen Auftritt. Die Ausstellung "Oskar Kokoschka. Eine Retrospektive" (bis 10. März im Kunsthaus) zeigt über 200 Werke, darunter das monumentale Triptychon "Die Prometheus Saga" mit acht Metern Breite und zwei Metern Höhe. Die Retrospektive spürt den Motiven des Malers nach, der in fünf Ländern zuhause war. Unter www.kunsthaus.ch finden sich weitere Informationen.