Ob Printen, Lebkuchen oder Stollen: Bei Lambertz in Aachen setzt man auf Tradition – und blickt trotzdem in die Zukunft.

Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen, Dresdner Stollen – drei Produkte, die eines gemeinsam haben: ihre geschützte geografische Herkunftsbezeichnung, nach der sie in einem genau umgrenzten Gebiet nach einem traditionellen und anerkannten Herstellungsverfahren produziert werden müssen. In Zeiten, in denen Verbraucher immer häufiger danach fragen, wo Produkte herkommen und wie sie produziert werden, ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Die drei Produkte aber vereint noch mehr: der Name Lambertz. Dabei steht der zunächst nur für die Aachener Printe, die der Aachener Bäckermeister Henry Lambertz um 1820 erfunden hat. Doch mit der Übernahme des größten Herstellers von Lebkuchen süddeutscher Prägung, der Firma Weiss aus Neu-Ulm, zu der auch Wolff Lebkuchen gehörte, stieg Lambertz 1994 auch in diesen Markt ein. Durch die Übernahme von Haeberlein-Metzger 1999 wurde die Lebkuchen-Sparte genauso verstärkt wie durch die Übernahme der Nürnberger Firma Ifri Schuhmann 2015. Und: Durch eine Mehrheitsbeteiligung an Dr. Quendt ist die Lambertz-Gruppe seit 2014 auch Marktführer im Bereich der Dresdner Stollen.

Jüngere Zielgruppen

Um diese Marktführerschaft zu behaupten, hat sich Lambertz einem Marketing verschrieben, das bewusst auf jüngere Zielgruppen setzt. Anlässlich der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Köln veranstaltet das Aachener Unternehmen jedes Jahr ein großes Event mit einer Modenschau aus Schokoladenkleidern und Stars aus aller Welt – in den letzten Jahren etwa Catherine Deneuve, Alain Delon, Ornella MutiGérard Depardieu oder Rosario Dawson.

Und auch der "Lambertz FineArt Kalender" hat sich in den vergangenen Jahren als deutscher "Pirelli-Kalender" etabliert. Hierzu haben bekannte Fotografen die süßen Produkte mit besonderen Models in Szene gesetzt. Gerade erst wurde in Kuba der neue Lambertz-Kalender 2017 geschossen, der das besondere Ambiente Kubas authentisch widerspiegeln soll.

Darüber hinaus ist Lambertz auch seit vielen Jahren im Bereich sozialer Verantwortung aktiv. So unterstützt Prof. Hermann Bühlbecker seit zwölf Jahren die "Clinton Global Initiative" (CGI), in der Projekte für eine bessere Welt in Angriff genommen werden. Das Motto: "Turning ideas into action". Tradition und Zukunftsbewusstsein – in Aachen gehen diese beiden Hand in Hand.