Der raffinierte Plan einer Gangsterbande geht gehörig schief und endet in einem Kampf um Leben und Tod: Nach einem Überfall auf einen Geldtransporter verstecken die Diebe ihre Beute bei einer unschuldigen Familie im Auto. Doch als sie das Geld zurückwollen, treffen sie auf Widerstand. Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt. "Transit – Der Tod fährt mit" (2012), zu sehen im ZDF, ist ein außergewöhnliches Roadmovie von Regisseur Antonio Negret, das auch durch seine starke Besetzung überzeugt.

Marek (James Frain) und seine Bande (Harold Perrineau, Ryan Donowho und Diora Baird) sind nach einem Raubüberfall eines Geldtransporters auf der Flucht. Um eine Polizeikontrolle zu passieren, verstecken sie das geklaute Geld kurzerhand auf dem Auto-Gepäckträger einer harmlos erscheinenden Familie.

Vater Nate (James Caviezel) befindet sich gerade im Campingurlaub mit seiner Frau und den zwei Söhnen. Enttäuscht müssen die Polizisten beim Durchsuchen von Mareks Wagen feststellen, dass sie es hier scheinbar nicht mit den gesuchten Tätern des Überfalles zu tun haben. Widerwillig lassen die Gesetzeshüter die Gruppe ziehen. Nun möchte die Bande ihr Geld zurück und muss an das Auto der Familie herankommen. Doch die Vier sind auf dem Weg in die Wildnis. Auf offener Straße kommt es zu einer gefährlichen Verfolgungsjagd, bei der die Polizei noch rechtzeitig einschreitet.

Nate will die Polizei von der Gefahr für sich und seine Familie überzeugen, doch zur Überraschung aller nimmt die nicht die Bankräuber, sondern den Familienvater fest. Für die Familie beginnt nun ein gefährliches Spiel, bei dem ihnen die Gangsterbande stets auf den Fersen ist.

James Frains Schauspielkarriere begann im Jahr 1993, als er von Richard Attenborough entdeckt wurde. Dieser verpflichtete ihn für seinen Film "Shadowlands - Ein Geschenk des Augenblicks". Seitdem wirkte Frain bei unzähligen namhaften Produktionen mit. Zu den bekanntesten zählen "Tron: Legacy" und "Wasser für die Elefanten". Seit 2015 steht er auch für die Serie "Gotham" vor der Kamera. Trotz Hollywoodkarriere ist er der Theaterbühne bis heute treu geblieben und immer noch ein Teil der "Royal Shakespeare Company".


Quelle: teleschau – der Mediendienst