Kontrovers

"Unfassbar": Alec Baldwins umstrittener Nachruf auf Sam Neill

15.07.2026, 10.42 Uhr
Alec Baldwin hat mit einem Instagram-Nachruf auf Sam Neill für Aufsehen gesorgt. Viele Fans kritisieren den Clip als egozentrisch und narzisstisch.
Alec Baldwin
Alec Baldwin hat Kritik für seinen Nachruf auf Sam Neill einstecken müssen.  Fotoquelle: 2023 Getty Images/John Lamparski

Sam Neill ist vor wenigen Tagen im Alter von 78 Jahren gestorben. Seitdem haben zahlreiche Schauspiel-Kollegen Anteil am Tod des "Jurassic Park"-Stars genommen. Einer von ihnen ist auch Alec Baldwin. Der Nachruf des 68-Jährigen sorgte allerdings bei vielen Fans für Unmut.

So drückt Alec Baldwin in einem knapp dreiminütigen Instagram-Video zunächst seine Betroffenheit aus und widmet Sam Neill ein paar Worte. Schnell fängt der Hollywood-Darsteller dann an, in Erinnerungen an die Dreharbeiten zum Film "Jagd auf Roter Oktober" zu schwelgen, in dem er gemeinsam mit Sam Neill 1990 vor der Kamera stand. Dabei spricht Baldwin aber vor allem über die weiteren Kollegen und sich selbst. Der Verstorbene findet in dem Clip nur noch wenig Erwähnung.

"Der Narzissmus ist unfassbar"

"Das war wahrscheinlich mein erster großer Film mit einer echten Hauptrolle, denn davor hatte ich bei Filmen wie 'Working Girl' und 'Beetlejuice' nur kleinere Parts", sagt Alec Baldwin bereits nach zehn Sekunden. Anschließend erzählt er von der Zusammenarbeit mit Regisseur John McTiernan, Autor Tom Clancy und anderen Stars des Films.

Vielen Fans stößt das Video übel auf. "Der Narzissmus ist unfassbar", schreibt ein Nutzer auf Reddit. Viele Kommentare schlagen in die gleiche Kerbe. Eine weitere Reaktion lautet: "Das ist ein Mann, der mehr über seinen eigenen Tod nachdenkt als wirklich Neill zu würdigen." Ein anderer Fan spricht von einer "Name-Dropping-Gala" mit wenig Inhalt.

Es gibt aber auch User, die Verständnis für Alec Baldwin zeigen. Persönliche Erzählungen seien auch eine Art der Verarbeitung, heißt es unter anderem: "Er schwelgt eben in Erinnerungen, das ist mit 68 ganz normal."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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