Der fiese Lord Kira zwingt seinen Widersacher Lord Asano zu Seppuku, dem rituellen Selbstmord. Dadurch werden dessen Krieger zu herrenlosen Samurai, Ronin genannt. Die wiederum wollen nicht nur ihren Herren rächen, sondern auch die Macht des fiesen Lords brechen. Kira allerdings kann auf die Hilfe der Gestaltwandlerin Mizuki vertrauen, derweil die Ronin Unterstützung vom Halbblut Kai erwarten, der ebenfalls besondere Fähigkeiten hat. Denn Kai liebt Asanos Tochter, die sich in Kiras Händen befindet. Aller Gefahren zum Trotz nimmt die wilde Truppe um Kai und die Ronin den ungleichen Kampf mit Lord Kira auf ...

In Japan ist die Legende fester Bestandteil archaischer Geschichten um die Entstehung der großen Nation. So wundert es nicht, dass diese auch schon mehrmals verfilmt wurde (ein Meisterwerk ist etwa Kenji Mizoguchis Zweiteiler "Genroku Chûshingura" von 1941). Warum sich allerdings Werbefilmer Carl Rinsch nun hollywoodmäßig des Nationalepos annahm bleibt ein Rätsel. Denn trotz bildgewaltigen Sequenzen wirkt das 200-Millionen-Dollar-Spektakel stets müde und seelenlos. Kein Wunder, dass die Geschichte – zumal ohne Happy End - in den USA gewaltig floppte. Gute Bilder allein reichen nun mal nicht.



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