Als ein Gruppe von Sturmjägern mal wieder auf der Suche nach mächtigen Tornados ist, stellen die Meteorologen fest, dass gleich mehrere in die Richtung der Kleinstadt Silverton ziehen. Während der dortige Schuldirektor mit den Abschlussfeierlichkeiten beschäftigt ist, sucht sein älterster Sohn Donnie mit seiner Angebeteten das Weite.

Als die Tornados erste Todesopfer fordern - etwa ein paar Arbeitlose auf "Jackass"-Spuren - schlagen die Gewitterwirbel bald auch unter den Schülern und den professionellen Sturmjägern los. Inzwischen ist Donnie mit seiner Schönen in einer stillgelegten Fabrik vom Sturm eingeschlossen ...

Erstaunliche Trickeffekte

Und wieder einer jener Filme, bei denen die Spezial-Effekte die eigentlichen Hauptdarsteller sind. Schon bei "Twister" war klar, dass die Handlung nur Mittel zum Zweck ist. Aus diesem Fehler hätte Regisseur Steven Quale ("Superfire - Inferno in Oregon") eigentlich lernen können. Stattdessen begeht er in "Storm Hunters" den gleichen Fehler: Eine zusammengestoffelte Handlung dient nur dem Zweck, mit erstaunlichen Trickeffekten die Mechanismen von Tornados darzustellen. Das ist durchaus gelungen, hilft aber nicht darüber hinweg, dass einem alle Protagonisten (und davon gibt es viel zu viele) völlig egal sind und lediglich als Tornado-Futter dienen.

Ob die "Jackass: The Movie"-Idioten oder der Kameramann, der drei Meter vom Wirbel weg immer noch filmt. Denn wer sich blöd verhält, darf sich nicht wundern, den Tod zu finden. Wer allerdings ein paar starke Sturmbilder sehen will, ist hier durchaus gut aufgehoben, wenn er den bereit ist, für ein paar Minuten den vollen Filmpreis zu bezahlen.