Jiu-Jitsu-Lehrer Mike unterrichtet in seiner Schule in Los Angeles die sanfte Form der Selbstverteidigung. Als er anscheinend zufällig einen Filmstar vor einer derben Tracht Prügel retten kann, macht dieser ihm gleich das Angebot, bei seiner aktuellen Produktion mitzumachen. Hier stellt Mike bald fest, dass man ihm lediglich seine Ideen gestohlen hat, die nun von profitgierigen Promotern für Profi-Kämpfe eingesetzt werden. Man zwingt Mike dazu, ebenfalls an den Kämpfen teilzunehmen. Dabei zeigt sich bald, dass Mike ehrbares Verhalten nicht nur lehrt sondern auch lebt...

Autor und Regisseur David Mamet ("Heist - Der letzte Coup") ging angeblich selbst in eine Jiu-Jitsu-Schule. Doch seine zehnte Regiearbeit ist wieder einer seiner zähen Kaugummi-Nummern, die zwar gut besetzt und gespielt sind, dramaturgisch aber viel zu langatmig daher kommen, um ein Action verwöhntes Publikum noch halbwegs begeistern zu können, zumal es hier weniger um Hau-Drauf als um dessen Vermeidung geht. Doch die Moral dahinter ist nicht gerade eine Neuerfindung und bietet kaum dramaturgische Spannung.

Foto: Sony Pictures