Keiner weiß, wo er eigentlich herkommt, aber jeder weiß: Hancock verfügt zwar über Superkräfte, ist aber ein verkommenes Subjekt, dass meist mehr Schaden anrichtet als tatsächlich zu nützen. Klar rettet Hancock Menschen das Leben, doch damit einher geht stets zerstörerisches Chaos, da der Superheld nur sarkastische Sprüche auf Lager hat und lieber Whiskey als Milch trinkt. Als er dem Werbe-Fachmann Ray Embrey das Leben rettet – natürlich nicht ohne wieder eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen -, kommt der Gerettete auf ein fabelhafte Idee: Hancock muss sich bessern und braucht eine passende PR-Kampagne, um nicht ständig als Arschloch entlarvt zu werden. Damit allerdings tut sich der verbitterte Superheld recht schwer...

Was wie eine intelligente Persiflage auf das Superhelden-Genre beginnt und durchaus ein paar gute Gags beinhaltet, kippt in der zweiten Hälfte in eine idiotische Fantasy-Mär, die genau das liefert, was zu Beginn persifliert wurde. Allzu deutlich merkt man dem Streifen an, dass an Spezialeffekten gespart wurde, was die Darsteller offenbar an Gage zu viel bekommen haben. So geht die Werbung, dass es sich hier um eine Action-Komödie handelt, leider voll in die Hose.

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