Die hübsche Lehrerin Emmy wird in ihrem eigenen Haus vergewaltigt. Bevor der Täter sie töten kann, erscheint Emmys Ehemann Glenn auf der Bildfläche und schlägt den Angreifer in die Flucht. Als die Lehrerin den Überfall meldet, stellt die Polizei schnell einen Zusammenhang mit ähnlichen Fällen her. Bisher gab es jedoch nie Überlebende. Am Schauplatz des Verbrechens ließ der Täter immer ein Kreuz zurück. So auch in Emmys Fall. Nun hat die Polizei endlich eine Augenzeugin, aber da gibt es einen Haken: Emmy ist blind. Dennoch kann sie dem verblüfften Polizeizeichner Jack Whitfield eine erstaunlich detaillierte Beschreibung des Täters geben. Gelang es ihr doch während des Überfalls, das Gesicht des Angreifers abzutasten. Das bringt die blinde Emmy in höchste Lebensgefahr...

Eine blinde Frau verfolgt von einem sadistischen Killer - das ist immer wieder ein erfolgversprechender Stoff für spannende Krimiunterhaltung. In den 60er Jahren musste sich eine "blinde" Audrey Hepburn in "Warte, bis es dunkel ist" trickreich gegen ihren Angreifer zur Wehr setzen. In den 90ern spielte Uma Thurman das ausgewählte Opfer eines psychopatischen Killers in "Jennifer Eight". Arge Probleme mit ihrem Augenlicht hatte auch Madeleine Stowe in dem Thriller "Blink". Gemeinsam ist diesen drei Filmen, dass sich die Heldinnen dank ihrer speziell ausgebildeten Fähigkeiten gegenüber ihren Angreifern behaupten konnten. "Angriff aus dem Dunkel" wählt da einen etwas anderen Handlungsansatz. Die weibliche Hauptfigur Emmy, dargestellt von "Scream"-Star Courteney Cox, ist trotz ihrer Behinderung eine selbstbewusste, berufstätige Frau, die voll in den Arbeitsalltag und die Gesellschaft integriert ist. Wie bereits in dem Krimi "Farben des Todes" (1992) steht hier Jeff Fahey als Polizeizeichner Jack Whitfield im Mittelpunkt der Handlung.