Numerobis ist Architekt und sitzt in der Patsche. Weil seine Herrscherin Kleopatra sich auf eine leichtsinnige Wette mit Julius Cäsar eingelassen hat, soll Numerobis in Rekordzeit einen Riesenpalast bauen. Leider ist er total unfähig, auch nur einen rechten Winkel zu fabrizieren. Wie gut, dass der Mann die French Connection hat - in die Bretagne nämlich, wo er Asterix, Obelix und den Druiden Miraculix zur Hilfe nicht lange überreden muss. Immerhin gilt es, den spinnerten Römern eins auszuwischen. Kaum in Ägypten eingetroffen, bekommen die Gallier es mit Intrigen zu tun: Nicht nur Julius Cäsar spielt falsch, sondern auch ein neidischer Konkurrent von Numerobis ...

Von allen Asterix-Zeichentrickfilmen ist dies derjenige, der in Gehalt und Niveau den Comics von Albert Uderzo und René Goscinny am nächsten kommt. Zwar ist die Tricktechnik aus heutiger Sicht nicht ganz befriedigend, aber schon deutlich besser als bei "Asterix, der Gallier", dem ersten Zeichentrickfilm.

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