Paul Braams beschäftigt sich als Professor für Kriminologie an einer Berliner Universität zusammen mit seinen Studenten mehr mit Theorie und Analyse von Verbrechen und mischt sich eigentlich nicht in aktuelle Kriminalfälle ein. Privat spielt er gerne Klavier und Orgel und hat einen 21-jährigen Sohn, der noch bei ihm wohnt. Seine Frau Laura ist seit über einem Jahr spurlos verschwunden. Seitdem lebt Braams mit einer verwundeten Seele. Als ihm der frisch verurteilte Mörder Jan Hartmann in Aussicht stellt, ihn über das Schicksal seiner Frau aufzuklären, sollte Braams seine Unschuld beweisen, bleibt ihm keine Wahl...

Regisseur Sven Taddicken ("Emmas Glück", "1. Mai") drehte nach dem Buch von Matthias Popp diesen ganz auf den Hauptdarsteller zugeschnittenen Krimi. Der Genre erfahrene Jan-Gregor Kremp ("Polizeiruf 110 - Kellers Kind"), der im letzten Jahr auch in der Serie "Elvis und der Kommissar" zu sehen war, überzeugt hier als Kriminologie-Professor, der neben dem Kriminalfall auch noch ernsthafte persönliche Probleme zu lösen hat.