Freddy und seine Freunde leben in Bailleul, einer Kleinstadt im Nordfrankreich, nahe der belgischen Grenze. Sie sind arbeitslos und schlagen ihre schier endlose Zeit tot, indem sie mit ihren Mofas durch die Gegend fahren, in der Dorfkapelle spielen oder Jagd auf arabische Immigranten machen. Nachdem die jungen Arbeitslosen ein Mädchen vergewaltigt haben und Freddys hübsche Freundin Marie sich deswegen von ihm abwendett, ist die Katastrophe perfekt...

Regisseur und Drehbuchautor Bruno Dumont gelang ein eindringliches wie autobiografisch gefärbtes Sozialdrama, in dem sich die Hauptfigur alles andere als Jesus-mäßig verhält. Dumont zeichnet gleichzeitig ein beeindruckendes Porträt einer zukunftslosen, resignierenden und desorientierten Jugend in der französischen Provinz. Dumont weiß ganz genau, was er hier zeigt, denn der Regisseur stammt selbst aus der Kleinstadt Bailleul.