Ein Restaurantbesitzer wird Zeuge eines Mordes. Ohne zunächst die Hintergründe zu durchschauen wird er zu einer hilflosen Figur in einem abgekarteten Spiel, daß vor allem die Karriere eines Staatsanwalts befördern soll. In einer Bar sieht der Restaurantbesitzer Sam Paxton, wie ein Geldeintreiber von einem Mafia-Killer erschossen wird. Der Täter ist überall nur als "Der lächelnde Engel" bekannt. Der ehrgeizige Staatsanwalt James Falcon will die Tat für seine politische Karriere nutzen. Wenn er das Gangstertum ein für allemal beenden könnte, wäre er ein gemachter Mann. Doch dafür braucht er die Hilfe Sam Paxtons. Also will er diesen zum Kronzeugen machen. Sam ist zur Mitarbeit bereit, spürt aber schon bald den psychischen und physischen Druck des Syndikats. Dabei ist nicht nur er in Gefahr; die Verbrecher haben es auch auf seine Familie abgesehen. Als schließlich sein Sohn Danny schwer mißhandelt wird, verweigert er jegliche weitere Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft. Das paßt Falcon überhaupt nicht, und er sorgt dafür, daß Sam wegen Aussageverweigerung und Mißachtung des Gerichts in den Knast wandert. Nach seiner Entlassung besinnt er sich wieder und stellt sich dem Gericht erneut zur Verfügung. Diesmal will er alles sagen. Doch dann muß er feststellen, daß er von Falcon nur als Lockvogel mißbraucht wurde. Sam sollte nur eine Art Initialzünder für den "lächelnden Engel" sein, der seine Auftraggeber ans Messer liefern soll. Für die bleibt Sam jedoch ein Verräter...

"Ein äußerst verhaltener Kriminalfilm, der jedoch von einer hohen inneren Spannung zehren kann" urteilte das "Lexikon des Internationalen Films". Für die Qualität des Streifens bürgen nicht zuletzt die erstklassigen Schauspieler. Allen voran Aidan Quinn in der Rolle des Restaurantbesitzers, der in die Fänge der Mafia und der Justiz gerät. Bereits in Liebesdramen wie "Benny & Joon" (1992) und "Legenden der Leidenschaft" (1996) konnte der Schauspieler überzeugen.