Der junge Jimmy Rabbitte lebt mit seiner Familie in einem Vorort von Dublin, wo Armut, Arbeitslosigkeit und Alkohol den Alltag der Jugendlichen prägen. Jimmy träumt davon, eine Band zu gründen, deren Musik von dem erzählt, was er und seine Freunde täglich erleben. "Dublin Soul" nennt er das. Auf eine Zeitungsannonce hin melden sich Hunderte von Möchtegern-Stars. Schließlich kommt die Band "Die Commitments" zustande und wird zum Hit der Dubliner Club-Szene. Doch dann treten Rivalitäten und Eitelkeiten auf ...

Die sehr unterhaltsame Mischung aus schmissigen Soul-Nummern und sozial engagierter Komödie ist der erste Teil der sogenannten "Barrytown"-Trilogie von Roman- und Drehbuchautor Roddy Doyle. "The Snapper - Hilfe, ein Baby!" (1994) und "Fisch & Chips" (1996) inszenierte Stephen Frears. In allen drei Filmen skizziert Doyle das trostlose Leben in einem Dubliner Vorort und erzählt von den Anstrengungen, dem Sumpf aus Langzeitarbeitslosigkeit und Suff zu entkommen. Dies geschieht allerdings nicht mit der betroffenheitsheischenden Weinerlichkeit des deutschen Problemfilms, sondern mit Humor und lebendigen Charakteren. Der Soundtrack von "The Commitments" wurde ein Bestseller.

Foto: ZDF/Beacon Communications Corp 1991