Melanie Daniels kommt in das Küstenstädtchen Bodega Bay, um den attraktiven Mitch Brenner, eine Zufallsbekanntschaft, unter einem Vorwand aufzusuchen. Am Strand wird Melanie von einer Seemöwe angegriffen, wenig später fallen aufgeregte Vögel über Kinder her und verletzen einige von ihnen leicht. Noch ahnt keiner, dass diese Ereignisse den Beginn eines unerklärlichen Albtraums markieren ...

1940 hatte Alfred Hitchcock mit "Rebecca", der Verfilmung eines Romans der englischen Bestsellerautorin Daphne du Maurier, seine Hollywoodkarriere gestartet. Auch sein brillant inszenierter und überaus bedrohlich wirkender Horrorklassiker "Die Vögel" basiert auf einem Stoff der Autorin. Der "Meister des Suspense" zu seinem Werk: "In meinem Film lauert gleich unter dem Schock und der Spannung eine packende Deutung. Wenn Sie diese Deutung entdecken, wird sich ihre Freude an meinem Film mehr als verdoppeln." Hitchcocks Lieblingskomponist Bernard Herrmann schrieb nicht wie üblich eine Partitur, er war als Berater für das Design eines Klang- und Tonbildes verantwortlich. Bei über 350 Trickaufnahmen, darunter die meisten gleich eine Kombination von mehreren Tricks, spielten die menschlichen Stars eine weniger große Rolle. Dabei sollten die Dreharbeiten für Hitchcocks Entdeckung, die kühle blonde Tippi Hedren (die Mutter von Melanie Griffith), zum echten Alptraum werden. Hitchcock, der mit abgerichteten Vögeln arbeitete, setzte sie tatsächlich den Schrecken aus, die das Drehbuch befahl. Hedren war oft genug nahe daran, das Handtuch zu werfen. Zur Belohnung gab's allerdings einen Golden Globe als vielversprechenste Newcomerin des Jahres 1964.