Vier junge Männer Anfang 20 treffen sich jeden Samstag im Diner "Don’s Plum". Dieses Mal soll jeder ein Mädchen mitbringen. Der Abend vergeht mit ausschweifenden Diskussionen über Sex, Drogen und Masturbation. Derek, der als einziger ohne weibliche Begleitung gekommen ist, benimmt sich zunehmend rüpelhafter, beleidigt seine Freunde und versucht, sich an eines der Mädchen heran zu machen ...

1995 versammelte der Nachwuchs-Regisseur R.D. Robb seine ambitionierten Jungschauspieler-Freunde um sich und drehte mit ihnen in seinem Lieblings-Restaurant einen Improvisations-Lowbudget-Streifen, der sich thematisch an ähnlich gelagerten Werken wie etwa Barry Levinsons "Diner" orientiert - aber im Gegensatz zu diesem ein totaler Reinfall ist. Denn entstanden ist Slacker-Movie in körniger Schwarzweiß-Optik, die Kamera wackelt Dogma-mäßig nervig in der Gegend rum und die Schauspieler wirken so, als wenn sie nicht wüssten, was sie machen sollten. Nur die coole Musik überzruht halbwegs. Die Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Tobey Maguire (die beiden spielten zuvor bereits in "This Boy's Life" miteinander) erwirken 1999 nach einer einstweiligen Verfügung den Verbot des Films in den USA und in Kanada. Der 1995 inszenierte Streifen konnte aus Geldmangel erst Jahre später fertig gestellt werden. Die Nachproduktion übernahm in Europa dann Zentropa, die Firma von Dogma-Erfinder Lars von Trier. "Don Plum's" kam schließlich erst 2001 in den USA und Kanada zur Aufführung.

Foto: Kinowelt