Eigentlich lebt Benno in geregelten Bahnen, mag Beethoven und hübsche Frauen. Doch seine Nachbarin Sandra nervt ihn gewaltig. Denn die übt sich in ihrem Café, ein Stockwerk unter Bennos Wohnung, lautstark im Gesang, träumt sie doch von großen Durchbruch. Deshalb ist sie auch von Bennos permanenten Beleidigungen wenig beeindruckt. Dann allerdings geschieht das Unfassbare: Als Benno morgens aufwacht, findet er eine Menge Sand. Bald ist ihm klar, dass der aus ihm selbst kommt und er wird jeden Tag mehr. So hat Benno bald alle Hände voll zu tun, den Sand loszuwerden. Außerdem plagen ihn noch erotische Träume von Sandra und Benno wird klar, dass zwischen den Träumen und dem stetig steigenden Sandvorkommen ein Zusammenhang bestehen muss ...

Wäre diese skurrile Geschichte besser gemacht, man hätte es mit einem fantasievollen Spaß zu tun. So allerdings schleppt sich der schwarze Humor im Mantel einer romantischen Komödie bis zum bitter-heiteren Ende leider etwas müßig dahin. Immerhin packt Regisseur Peter Luisi in dieses moderne Märchen ein paar wirklich witzige Momente absurder Situationskomik.



Foto: Neue Visionen