Hollys Polterabend verläuft alles andere als geplant: statt an der Seite des Bräutigams findet sie sich in den Armen von Freddi, ihrer Jugendliebe, wieder. Das Chaos dieser "unmöglichen Hochzeit" ist perfekt, als sie dann auch noch die hochschwangere Alemnesch vor der Polizei verstecken müssen...Holly ist enttäuscht von ihrem Polterabend, denn ihr zukünftiger Gatte Karl betrinkt sich mit seinen Feuerwehrfreunden hemmungslos. Da kommt ihr der "Brautentführer" Freddi, ihre Teenagerliebe, gerade recht; mit ihm plaudert sie in einer Kneipe ausgelassen über vergangene Zeiten - bei beiden werden alte Gefühle wieder wach. Dann geht es Schlag auf Schlag. Unversehens werden die beiden Zeugen eines nächtlichen Abschiebedramas: Sie geraten mitten in eine riesige Polizeisperre, da sitzt auf einmal eine schwangere, junge Schwarzafrikanerin bei ihnen im Auto. Alemnesch, so heißt die junge Frau, soll zusammen mit anderen Flüchtlingen ausgewiesen werden. Holly und Freddi versuchen, Alemnesch vor der Polizei zu verstecken und damit eine Abschiebung in ihr Heimatland zu verhindern.Im Krankenhaus bringt die verängstigte Frau einen kleinen Sohn zur Welt. Doch der Polterabend von Holly ist endgültig geplatzt, als durch Karls Schuld die Mutter in Panik gerät und mit ihrem Baby aus der Klinik flieht. Ein Mordskrach zwischen Holly und Karl steht an und Holly hat keine Lust, sich wieder zu versöhnen. Während die verzweifelte Mutter mit ihrem Kind bei Freddi untergebracht ist, scheint sich zwischen den beiden etwas anzubahnen. Für Freddi wird klar: damit Alemnesch nicht in ihr von einem blutigen Krieg zerstörtes Land zurückkehren muß, wird er sie heiraten und alles wird gut. Bis zum Standesamt geht alles glatt...

"Eine unmögliche Hochzeit" ist ein spannend erzählter, temporeicher Film, der sich mit der immer noch aktuellen Asylproblematik auseinandersetzt.