Als Fatma schwanger wird, sollten sich ihre Eltern eigentlich freuen. Doch sie ist nicht verheiratet, hat aber einen festen Freund, den sie liebend gerne heiraten würde. Doch Fatma darf erst heiraten, wenn ihre ältere Schwester Hatice verheiratet ist. Und die hat sich gerade von ihrem deutschen Freund getrennt. Nun aber muss die temperamentvolle Hatice einen Ehemann finden, bevor Fatmas Schwangerschaft für alle erkennbar ist. Das allerdings ist leichter gesagt als getan. Denn Hatice will auf keinen Fall einen Türken und die Deutschen sind in der Regel schlaffe Kerle ...

Was nach einer witzigen deutsch-türkischen Komödie klingt, entpuppt sich schnell als fade Nummer mit Gags zum Fremdschämen. Die eigentlich hervorragende Hauptdarstellerin Idil Üner hätte besseres verdient, als eine derart klischeebehaftete Gähnnummer, die zudem noch völlig uncharmant erzählt und inszeniert wurde. Hier tat die in Istanbul geborenen Filmemacherin Buket Alakus offenbar so, als hätte es Filme wie "Türkisch für Anfänger" oder "Almanya - Willkommen in Deutschland" nie gegeben. Dabei hatte Alakus mit "Eine andere Liga" bewiesen, dass sie zumindest eine Geschichte erzählen kann. Davon ist sie hier weit entfernt.



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