Der engagierte junge Lehrer James Leeds tritt am romantischen Küstenstrich von Maine eine neue Stelle in einer Schule für Gehör geschädigte Jugendliche an. James geht mit viel Idealismus, Phantasie, Energie und Einfühlungsvermögen an seine Arbeit heran. Tatsächlich kann er mit seinen unkonventionellen Methoden bald ungewöhnliche Erfolge bei seinen Schülern erzielen. Als er der taubstummen Sarah begegnet, die ebenso attraktiv und selbstbewusst wie abweisend und verschlossen wirkt, verliebt er sich in sie ...

Eine wirklich ungewöhnliche Liebesgeschichte, die Randa Haines 1986 auf die Leinwand brachte, und wenn man bedenkt, dass es um die Liebe zwischen einer gehörlosen jungen Frau und ihrem Lehrer geht - nun, so was kann leicht zu einer elendig kitschigen Angelegenheit werden. Doch Marlee Matlin und William Hurt sind einfach Spitze. Filme über Gehörlose gab es übrigens schon vor Randa Haines außergewöhnlichem Debüt, beispielsweise "Johnny Belinda" von 1948 und das Johnny Belinda von 1982, "Licht im Dunkel" von 1961 und "Das Herz ist ein einsamer Jäger" von 1968. Randa Haines arbeitete allerdings als erste mit hörgeschädigten Darstellern, für die spezielle Dolmetscher engagiert wurden. "Gottes vergessene Kinder" wurde mehrfach ausgezeichnet. Marlee Matlin erhielt für ihr Debüt einen Oscar und einen Golden Globe. Der Film war auch der Auftakt zu einer privaten Romanze zwischen den beiden Hauptdarstellern.

Foto: Paramount