Die Steiermark im frühen 19. Jahrhundert: Vampirjäger Baron von Hartog gilt als einer der besten seiner Zunft. Zuletzt hat er dem berüchtigten Vampirclan der Karnsteins den Garaus gemacht, lediglich die junge Mircalla konnte ihm entkommen. Doch anstatt sich still zu verhalten, lockt sie von Hartog erneut auf ihre Spur, als sie weiterhin Schrecken und Terror verbreitet. Auch Laura, die attraktive Tochter des Generals von Spielsdorf, fällt der Blutsaugerin zum Opfer. Fortan an der General nur noch ein Ziel: Rache. Gemeinsam mit Baron Hartog und Lauras Verlobtem soll auch die letzte Überlebende der Karnsteins zur Strecke gebracht werden ...

Regisseur Roy Ward Baker ("Versuchung auf 809", "Einer kam durch"), einst Assistent des legendären Alfred Hitchcock, setzte diesen Klassiker der Hammer-Studios um eine lesbische Vampirin mit einem gehörigen Schuss Erotik und Gewalt in Szene. "Gruft der Vampire" war der kommerziell erfolgreiche Auftakt zu der sogenannten Karnstein-Trilogie (später folgten "Nur Vampire küssen blutig" und "Draculas Hexenjagd"), die auf der lesbischen, 1872 erstmals veröffentlichten Novelle "Carmilla" des irischen Schriftstellers Joseph Sheridan Le Fanu (1814-1873) beruht. Später inszenierte Ward Baker auch die Genrewerke "" und "Embryo des Bösen" für die Hammer-Studios. Als dralle Vollblut-Vampirin mit dem Hang zu jungen Frauen ist Ingrid Pitt (1937-2010) zu sehen, die in den frühen Siebzigerjahren zum Gothic-Horror-Star avancierte.

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