San Francisco, 1928. Einst war Dashiell Hammett ein gefragter Privatdetektiv, jetzt verdient er sein Geld als Schreiberling von zweitklassigen Krimi-Stories. Dann bittet ihn sein Kumpel Jimmy Ryan, mit dem er einst zusammengearbeitet hat, ihm bei einem verzwickten Fall zu helfen: Die chinesische Prostituierte Crystal ist scheinbar spurlos verschwunden. Doch während ihrer gemeinsamen Nachforschungen verschwindet auch Jimmy mitten in Chinatown. Obwohl Hammett ständig empfohlen wird, den Fall ruhen zu lassen, gibt er nicht auf ...

Dank starker Bilder und einer intelligenten Story ist dies eine gelungene Hommage an Krimi-Autor Dashiell Hammett und ans Hollywood-Kino der Dreißiger- und Vierzigerjahre, insbesondere den "film noir". Offiziell wird der Film, der hier die Entstehung des wohl berühmtesten Hammett-Romans "Die Spur des Falken" thematisiert, Wim Wenders zugeschrieben. Doch eigentlich ist dies ein Werk des damaligen Produzenten Francis Ford Coppola. Wenders hakte das Werk als besonderes Frusterlebnis ab, da der Film erst nach jahrelanger Verspätung herausgebracht wurde und von Wenders' Absichten stark abwich. Seinen Frust verarbeitete Wenders im Film "Der Stand der Dinge".

Foto: Constantin