September 1918: In der letzten Schlacht vor der Kapitulation Bulgariens wird das Sokol-Massiv von den Alliierten erobert. Hauptmann Conan und seine fünfzig wilden Kampfgefährten, zumeist aus Militärgefängnissen freigelassen, haben daran entscheidenden Anteil. Es handelt sich dabei um eine Spezialtruppe in der regulären Armeehierarchie, die nach eigenen Regeln operiert. Auch als in Frankreich der Waffenstillstand unterzeichnet wird, kämpfen die Männer von Hauptmann Conan weiter und hören nicht auf, das Umland von Bukarest mit Aufruhr, Plünderungen und Gemetzel unter der Zivilbevölkerung zu terrorisieren...

"Eine melancholische Reflexion über den Krieg, die klugerweise die agressive Rhetorik der Krieg-als-Horror-Schule vermeidet. Wahrscheinlich Taverniers bester Film seit Jahren," schrieb David Rooney in Variety. Obwohl der Film über den Wahnsinn des Krieges 1997 beim Münchener Filmfest gezeigt wurde, war er in unseren Kinos nicht zu sehen. In Frankreich wurde sowohl Hauptdarsteller Philippe Torreton als auch Regisseur Bertrand Tavernier jeweils mit dem César ausgezeichnet.