Nachdem seine Frau angeblich Selbstmord begangen hat, zieht der Witwer David Callaway, ein Psychologe, mit seiner Tochter Emily aufs Land. Dass sich die Kleine durch den Tod der Mutter etwas seltsam verhält, findet David nur verständlich. Doch als sie von ihrem neuen Freund Charlie erzählt und zerstörerische Übergriffe auf eben diesen Charlie schiebt, wird David äußerst hellhörig. Doch auf der Suche nach dem Unbekannten, den David zunächst für imaginär hält, überstürzen sich bald schreckliche Ereignisse...

Nach dem üblichen Muster mit vielen überzogenen Schreckmomenten wird gegen Ende eine arg konstruierte Lösung aus dem Hut gezaubert, für die es - ähnlich wie in "The Sixth Sense" - bereits vorher viele Andeutungen gibt. So inszenierte John Polson ("Siam Sunset", "Swimfan") einen Mystery-Thriller, der nur noch absolute Laien verblüffen kann. Robert De Niro indes sollte sich langsam darüber Gedanken machen, vielleicht doch die Rente einzureichen.

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