Der amerikanische Safeknacker Zed fliegt nach Paris, um seinem alten Kumpel Eric bei einem Bankraub unter die Arme zu greifen. Vorher aber gönnt er sich noch eine Liebesnacht mit dem Callgirl Zoe, in das er sich sofort verliebt. Als es mit dem Überfall ernst wird, muss er feststellen, dass Eric für das schwierige Unterfangen eine desolate Truppe von drogensüchtigen, heruntergekommenen Gangstern zusammengetrommelt hat. Natürlich geht alles schief, und die Bande muss Geiseln nehmen. Eine davon ist Callgirl Zoe, tagsüber brave Bankangestellte ...

Dieser hitzige Reißer erinnert nicht selten an "Pulp Fiction", für den Roger R. Avary zusammen mit Quentin Tarantino das Oscar gekrönte Drehbuch geschrieben hatte. Tarantino wiederum fungierte bei Avarys Regiedebüt "Killing Zoe" als Ko-Produzent. Großes Ärgernis ist die lausige deutsche Synchronisation. Die Story dagegen ist einfach, aber funktional. Im wesentlichen wird sie von den Darstellern getragen, wobei Jean-Hugues Anglade als abgetakelter Gangster herausragt.

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