Gerade erst geboren, beherrscht der kleine Kiriku bereits die Sprache. Bald erfährt der mutige, gewitzte und in jeder Hinsicht besondere Junge, dass das kleine afrikanische Dorf, in dem er geboren ist, in großem Elend lebt: Die böse Zauberin Karaba, die bereits alle Männer, die gegen sie in den Kampf zogen, verschlungen hat, lässt die lebenswichtige Wasserquelle versiegen. Schnell entwickelt sich der Kleine zum großen Widersacher der bösen Zauberin ...

Mit einer interessanten stilistischen Umsetzung wird hier kindgerecht eine afrikanische Mär über mehr Mut, Verständnis und Toleranz präsentiert. Dem afrikanischen Musiker Youssou N'Dour, der hauptsächlich in Dakar lebt und arbeitet, gelang zu der charmant-witzigen Geschichte ein stimmiger und passender Soundtrack. Der Titelsong wird übrigens von Mo Asumang gesungen. Regisseur Michel Ocelot zeichnete sieben Jahre später zusammen mit Benedicte Galup auch für den Nachfolger "Kiriku und die wilden Tiere" verantwortlich.

Foto: ARTE/1998 Les Armateurs/Odec Kid Cartoons/France 3 CinÈma/Monipoly/Trans Europe Film/Exposure/RTBF/Stud