Die Pfarrerin Lena Fauch nimmt das Angebot von Kriminaloberrat Kuda an und wird Polizeiseelsorgerin in München. Ihre erste Aufgabe konfrontiert sie mit dem brutalen Kriminalpolizisten Gregor Hoffmann. Dieser verhält sich unzugänglich und rüde. Gegenüber Lena Fauch bleibt er stumm. Als dann auch noch sein Kollege Kriminalhauptkommissar Christian Fenn den Mord am Freund der eigenen Tochter untersuchen soll, ist Lena fast schon überfordert …

Im zweiten Fall (nach "Lena Fauch und die Tochter des Amokläufers") stellte Regisseur Johannes Fabrick ("Tödliche Versuchung", "Tödlicher Rausch") die seelsorgerische Tätigkeit der Titelfigur alias Veronica Ferres mit ständig betont ernstem Gesicht in den Mittelpunkt. Fabrick, der 2011 auch das vielfach ausgezeichnete Familiendrama "Der letzte schöne Tag" inszenierte, setzte den durchschnittlichen Krimi nach einem Drehbuch, das er zusammen mit Britta Stöckle ("Ich habe es Dir nie erzählt", "Die Sache mit dem Glück") schrieb, in Szene.

Foto: ZDF/Bernd Schuller